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Villingen-Schwenningen Gesundheit wird im Trisanum groß geschrieben

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Seit zehn Jahren behandeln Pia Bauernschmitt-Hebling (links) und Lena Vörsmann ihre Patienten im Trisanum. Foto: Moser

Die Gesundheit spielt seit zehn Jahren in einem der 㤬esten H㤵er von Schwenningen eine bedeutende Rolle. Wie die Betreiber des Gesundheitszentrums Trisanum diese Zeit erlebt haben und wie es weitergehen soll, lesen Sie in unserem (SB+)-Artikel.

VS-Schwenningen - Seit 2010 gibt es das Gesundheitszentrum Trisanum. "Wir waren damals drei Frauen, die sich etwas getraut haben", erinnert sich Lena Vörsmann. Zehn Jahre später, ist sie – wie ihre Kollegin Pia Bauernschmitt-Hebling – froh, den Schritt gewagt zu haben.

Drei Kolleginnen, eine Idee, eine gehörige Portion Mut und ein bisschen glücklichen Zufall – zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass aus diesen Zutaten das Schwenninger Gesundheitszentrum Trisanum erwuchs. Von Anfang an dabei waren Lena Vörsmann und Pia Bauernschmitt-Hebling. Zusammen mit Ingrid Katschke eröffneten sie Ende 2010 das Trisanum im historischen Haus "Ob dem Brückle 14", das wohl eines der ältesten Gebäude Schwenningens ist. Ihr Ziel: "Ein Haus mit kurzen Wegen für die Patienten", das verschiedene medizinische Bereiche abdeckt. Dieses Ziel hatten sie eigentlich schon nach ein paar Wochen erreicht, blickt Vörsmann anlässlich des zehnjährigen Bestehens zurück. "So etwas wie Anlaufschwierigkeiten hatten wir zum Glück gar nicht."

Auch heute steht die Bündelung diverser medizinischer und heilpraktischer Kompetenzen im Trisanum noch im Mittelpunkt: Als Oecotrophologin nimmt Bauernschmitt-Hebling sich neben ihrer Tätigkeit als Heilpraktikerin auch ernährungstherapeutischen Fragen an. Mit Vörsmann und Sven Kempf sind nach dem Ausscheiden der Mesologin Katschke aktuell zudem zwei Osteopathen vertreten. Darüber hinaus betreibt Zorana Sipcic ein Kosmetikstudio im Trisanum, während Denise Bachmann Räume für Yoga-Kurse angemietet hat.

In zehn jahren nie eine "Umbruchsstimmung"

Besonders positiv sei ihr über die vergangenen zehn Jahre die Zusammenarbeit in Erinnerung geblieben, sagt Bauernschmitt-Hebling. "Es ist einfach toll, mit Kollegen, mit denen man sich sehr gut versteht, unter einem Dach – und zwar unter einem so wunderschönen – zusammenzuarbeiten." Denn mit ihrem Standort, der inmitten der Stadt und doch ruhig gelegen ist, sind die Heilpraktikerinnen hoch zufrieden. "Wir fühlen uns hier im Trisanum sehr wohl – und unsere Patienten auch", sagt Vörsmann. Daran, wie die drei Heilpraktikerinnen vor gut zehn Jahren zu den Räumen kamen, erinnert sich Bauernschmitt-Hebling noch gut. Sie selbst habe in dem Gebäude einige Jahre zuvor eine EDV-Schulung gemacht, als Hans Martin Weber in den Räumen noch ein Schulungszentrum betrieb. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für das Trisanum seien sie und Katschke dann auf das Gebäude gekommen. "Da haben wir einfach mal geklingelt" – und siehe da: Den Platz der Nachmieter, die Weber ohnehin suchte, nahmen die drei Heilpraktikerinnen gerne ein.

So eröffneten Vörsmann, Bauernschmitt-Hebling und Katschke im Dezember 2010 das Trisanum, dessen Namen sich aus den lateinischen Begriffen "tri" für drei und "sanus" für gesund ableitet. Über die Jahre habe sich einiges verändert, erinnern sich Vörsmann und Bauernschmitt-Hebling. Es seien Kollegen hinzugekommen oder weggegangen, "aber das Schöne war, dass wir nie eine Umbruchstimmung hatten", sagt Bauernschmitt-Hebling.

Vielmehr seien die Übergänge stets angenehm gewesen; das Miteinander habe nie unter den Veränderungen gelitten. "Wir hatten hier ohne Unterbrechung eine tolle Zusammenarbeit", bestätigt Vörsmann diesen Eindruck.

Die ersten zehn Jahre sind gemeistert – bleibt die Frage, wie es in den nächsten zehn weitergehen soll. "Genau so wie bisher", sagt Bauernschmitt-Hebling sofort. Schmunzelnd fügt sie hinzu: "Für uns ist alles perfekt, so wie es gerade ist. Da kann es ruhig genauso weitergehen." Da kann Vörsmann ihrer Kollegin nur zustimmen: "Wenn die Arbeit keine Arbeit ist, sondern ein Hobby mit Leidenschaft, dann macht sie auch glücklich." Und genau so fühle sich die Arbeit im Trisanum für sie an – "dazu tragen die Kollegen hier bei, die Patienten und natürlich auch dieser besondere Ort".

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