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Villingen-Schwenningen Geburtagsfest und Protest

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Gegen Atomwaffen demonstriert haben in Büchel in Rheinland-Pfalz unter anderem (von links) Angelika Claußen, Vizepräsidentin IPPNW Europa, Gustav Adolf und Christa Lörcher aus VS, ­ Margarete Haller aus Kronshagen und Ernst-Ludwig Iskenius, IPPNW. Foto: Lörcher Foto: Schwarzwälder Bote

Villingen-Schwenningen/Büchel. Büchel, ein kleiner Ort in Rheinland-Pfalz, ist bekannt geworden, weil dort noch immer – gut bewacht – 20 amerikanische Atombomben liegen. Dabei gab es schon 2010 einen parteiübergeordneten Antrag im Bundestag, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, sich "mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen".

"Da die Atomwaffen immer noch da sind und täglich Bundeswehrsoldaten ihren Einsatz üben, gibt es immer wieder Proteste dort", zeigt ­Christa Lörcher für das regionale Friedensbündnis VS auf. Seit vielen Jahren nehmen friedenspolitisch aktive Frauen und Männer aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis an diesen Protesten in Büchel teil. Ein besonderes Ärgernis sei jetzt der Plan der Bundesregierung, Milliarden Euro für neue Flugzeuge auszugeben, die dann die nächste Generation Atombomben – kleiner und effektiver – transportieren sollen, informiert Lörcher weiter.

"Es gibt aber auch eine große Hoffnung. Vor wenigen Jahren, am 7. Juli 2017, wurde bei den Vereinten Nationen ein Beschluss gefasst, Atomwaffen – wie biologische und chemische Waffen – zu verbieten. 122 von 193 Ländern der UN stimmten dafür, Deutschland war leider nicht dabei – ein Grund für viele Friedensorganisationen sich intensiv dafür einzusetzen, dass die Bundesregierung diesem Vertrag zustimmt", so Lörcher weiter.

Diese drei Jahre Atomwaffenverbotsvertrag – das sei mit großen Hoffnungen, kompetenten Redebeiträgen, mit Musik und Tanzen gefeiert worden. Besonders schön: Es waren vor allem junge Menschen, die diese Feier vorbereitet hatten, gemeinsam mit ICAN, Internationales Bündnis gegen Atomwaffen, und IPPNW, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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