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Villingen-Schwenningen Ganz unter uns

Von
Hans-Jörg Groß von den Siedlerhöfen mit dem kleinen Feldhasen. Foto: Bräun Foto: Schwarzwälder Bote

"Rettung in letzter Sekunde", dachte sich Landwirt Hans-Jörg Groß von den Siedler­höfen Pfaffenweiler nahe der Magdalenenberg-Eiche. Denn mit dem Kreiselmäher und in recht flotter Fahrt zur ersten Mahd war ein doch recht junger Mümmelmann im hohen Gras schwer zu erkennen. Da der zwuckelige Feldhase sich jedoch noch mit zwei, drei Sprüngen bemerkbar machte, stellte Landwirt Groß sein mächtiges Mähwerk ab, nahm den Kleinen mit zwei Handvoll Heu und stapfte tatsächlich hoch zur Eiche, wo er den einsamen Feldhasen sachte und mit Sorgfalt niederlegte. Auch wenn bereits die zwei, drei Greifvögel kreisten, wie eigentlich immer in Villingens höchster Höhe, gingen Passanten und Landwirt Groß davon aus, dass der Hase den Schock wohl überleben wird. Und alle waren sich dann einig: Landwirtschaft dient ­allen.                                                               (wob)

Thomas Schneider (57) ist gebürtiger Villinger, wohnt seit 30 Jahren in Pfohren und ist dort stellvertretender Vorsitzender des Lauftreffs Pfohren. Schneider arbeitet als Betriebsleiter in einem Dienstleistungsbetrieb, ist verheiratet und Familienvater. Er hat eine über 30-jährige Erfahrung als Läufer und war vorher als Leistungssportler im Radsport unter anderem beim RC Villingen aktiv. Da wurde er dreifacher Bezirksmeister. Jetzt organisiert er etwas ganz Besonderes: 3145 Kilometer für einen guten Zweck. Vom 7. bis 19. Juni, über Pfingsten, werden 21 Athleten des Lauftreffs Pfohren die 3145 Kilometer von Breg- und Brigachquelle bis ans Schwarze Meer nach Murighiol (Rumänien) laufen. "Grundsätzlich wird der Lauf zu einem Abenteuer pur. Da wir uns in der Vorbereitung am europäischen Radwegenetz orientiert haben, sollten die Laufwege keine schlechten Überraschungen bringen. Wir freuen uns auf den Lauf und investieren gern zwei Wochen von unserem Jahresurlaub", sagt Schneider.

Auguste Rodins berühmte Plastik "Der Denker" sei ihnen für eine eigene Konstruktion Vorbild gewesen, meinen die Brüder Gernot und Wolfram Bohnenberger etwas ironisch im Blick auf einen merkwürdig anmutenden Kopf. Jüngst im Schwenninger Capitol blickte dieser beim Auftritt der beiden Kabarettisten und Zauberkünstler etwas leer in den vollbesetzten ­Theatersaal. Überlastung anzeigende Sätze wie "Mir platzt gleich der Schädel" oder "Mein Hirn fängt schon an zu rauchen" inspirierten Gernot und Wolfram, außerhalb ihres brüderlichen Kabarettisten-Lebens ­übrigens Arzt und Architekt, ebenfalls. Irgendwann begann "Der Denker" dann auf der Schwenninger Bühne tat­sächlich dem erstaunten Publikum gegenüber sein Hirn rauchen zu lassen. Die Augen rollten kräftig und die Schädeldecke hob sich und entließ allerlei Qualm. Glücklicherweise dachte offensichtlich auch die Rauchmeldeanlage des ­Capitols mit und meldete sich nicht als weiterer Apparat ins Bühnengeschehen mit ein.                      (wt)

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