Einen großartigen Grund, Dankeschön zu sagen, gab es im Rahmen der

Einen großartigen Grund, Dankeschön zu sagen, gab es im Rahmen der jüngsten Sitzung des Stiftungsrates Deutsche Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind: Sonja Faber-Schrecklein blickt auf ihr 20-jähriges Wirken als Stiftungsvorstand zurück. Die SWR-Redakteurin lernte die Familienorientierte Nachsorge im Rahmen einer SWR-Spendenaktion im Dezember 1994 kennen – und seitdem ist das Engagement für Familien mit schwer chronisch kranken Kindern ebenso ihre ganz persönliche Herzenssache. Auch am Werden der Nachsorgeklinik Tannheim hat sie großen Anteil. Stiftungsvorstand Roland Wehrle betonte, es vergehe keine Woche, in der Sonja Faber-Schrecklein nicht im Ehrenamt als Spendensammlerin für die Kinderkrebsnachsorge unterwegs sei oder für eine Spende an die Stiftung vielfältigste Veranstaltungen moderiere. Der Stiftungsvorstand und Tannheim-Geschäftsführer dankte ihr auch im Namen der Patienten für die großartige und äußerst erfolgreiche Arbeit im Dienst der Nachsorgeklinik Tannheim und Familienorientierten Nachsorge. Im Rahmen der Sitzung kündigten die beiden für das Frühjahr 2021 die Eröffnung einer weiteren Nachsorgeklinik in Strausberg bei Berlin an. Mit dieser Einrichtung etabliert die Stiftung das Behandlungsmodell der Familienorientierten Nachsorge endgültig auch im Osten der Bundesrepublik. Der Stiftungsrat bestätigte zugleich Roland Wehrle und Sonja Faber-Schrecklein für weitere fünf Jahre im Amt des Vorstandes. Für Roland Wehrle beginnt damit die bereits sechste, für Sonja Faber-Schrecklein die fünfte Amtszeit. Nach der "Erfolgsgeschichte Tannheim" hat für die Deutsche Kinderkrebsnachsorge die Sicherstelllung weiterer Behandlungsplätze für Familien mit krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern sowie verwaiste Familien oberste Priorität. Am Bedarf gebe es keinen Zweifel, betonte Wehrle: Die Nachsorgeklinik Tannheim sei seit Jahren voll belegt. Besonders Familien, die ein Kind verloren haben, fragen das Angebot der "Verwaisten Reha" stark nach. Auf der Warteliste stehen aktuell 79 Familien, die frühestens 2020 aufgenommen werden können. Weitere Behandlungsplätze werden dringend für herz- und mukoviszidosekranke Kinder und ihre Familien gebraucht. Die neue Nachsorgeklinik für Familien mit krebs-, herz- oder mukoviszidosekranken Kindern und verwaisten Familien in Strausberg bei Berlin ist die sechste dieser Art in Deutschland. Konzipiert wurde sie nach dem Vorbild der Nachsorgeklinik Tannheim.

"Endlich mal erwischt", schreibt ein Besucher auf der Facebook-Seite zur Langen Schwenninger Kulturnacht und bezieht sich dabei auf die bunten Überflieger Grasshoppers, die mit ihren metallenen Federbeinen rasend schnell auf dem riesigen Gelände stundenlang unterwegs und dabei eben als Grashüpfer kaum verwacklungsfrei zu fotografieren waren. Auch der Schwarzwälder Bote hat sie erwischt – vor der Schwenninger Stadtkirche. "Ganz schön hoher Besuch aus Villingen, der Romäus!", schreibt ein anderer und meint die Romäusfigur, die auf hohen Holzstelzen die Neckarstadt besuchte. Die Kommentare sind allgemein sehr wohlwollend, die Kulturnacht kam gut an: Als Zusammenfassung lässt sich dieses Statement nutzen: "Danke für den wundervollen Tag. Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung." (wt)

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