Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen Furiose Fasnet-Fete: Was für ein Katzen-Ball!

Von
Trafen mit ihren Texten und Kommentaren einmal mehr jede Menge Nägel auf den Kopf: die "Gassenhauer" Dominik Schaaf, Andreas Duffner und Thomas Streit (von links) als Dreigestirn. Fotos: Heinig Foto: Heinig

VS-Villingen - Das war ein Ball! Hochstimmung herrschte in der zweimal ausverkauften Neuen Tonhalle am Freitag- und Samstagabend bei den Bällen des Katzenmusikvereins "Miau".

"Jedem Jeck si Kapp!" – das Motto war Programm und so eröffnete das Kinderballett als Schar kleiner Funkenmariechen die Prunksitzung. Die Vorstandschaft betrachtete das Bühnengeschehen nach Kölschem Vorbild als Teil der Kulisse und natürlich fehlte auch die wiederkehrende Frage nicht: "Wolle mer se roilasse?" Die Ballregisseurinnen Andrea Irion, Angela Kornhaas und Heidi Mayer hatten das Thema perfekt umgesetzt, und auch eine Band der Stadtharmonie-Jugendkapelle organisiert, die auf eigener Seitenbühne für die Tuschs sorgte.

Die Verjüngung tut dem Zunftball gut

Dem Einmarsch des Katers samt Spielmannszug, Vorstandschaft und Katzenrollis sowie der Ehrung verdienter Mitglieder (wir berichteten) folgte ein durchgängig witziges und spritziges Bühnenprogramm, das das Publikum vor Begeisterung zum Toben brachte.

Spätestens beim Auftritt der "Gassenhauer" als Dreigestirn gab es kein Halten mehr. Dominik Schaaf als Prinz, Andreas Duffner als Bauer und Thomas Streit als Jungfrau waren nicht nur eine Augenweide, sondern trafen mit ihren Songs ein ums andere Mal dermaßen ins Schwarze, dass die Zuschauer sich auf die Schenkel schlugen. Aus Roland Kaisers "Manchmal möchte ich schon mit dir" wurde ein "Manchmal möchte ich schon nochmal", das Kubons Schlingerkurs vor der OB-Wahl beschrieb, verbunden mit der Frage, ob man ihn überhaupt erneut haben wolle und der lapidar gesungenen Antwort "Och – nö!". Ins Fadenkreuz des Trios geriet auch die Zunft, die bisher Frauen im Rat verwehrt. "Wieber an die Macht" lautete die passende Antwort der Gassenhauer.

Als Till Eulenspiegel hielt Henry Greif den Stadtoberen und ihren Versäumnissen gleich zwei Spiegel vor, einen Villinger und einen Schwenninger, die er geschickt mit dem "Bindestrich" verband und damit für Gemeinsamkeit warb.

Als Cheerleaders wirbelten die Mädels des Girlyballetts mit goldenen Puscheln über die Bühne. Umjubelte Premiere als Tanztruppe feierten coole Jungs als die "Muskelkater".

Das Damenballett von Heidi Mayer begab sich auf die Straße und tanzte zwischen brennenden Ölfässern den "Streetdance". Und schließlich zeigten die "Doppelzentner", dass erwachsene Männer imstande sind, sich auch komplett unpeinlich, kraftvoll und ästhetisch nach Musik zu bewegen.

Der Generationswechsel ist bei der Katzenmusik spürbar im Gange – und das tut dem Ball gut. Das Vater-Sohn-Gespräch zwischen Nicolas Mayer und Luca Theise war einer der Programmpunkte des "fließenden Übergangs". Der Heranwachsende will zu seiner ersten Party, zu der auch Mädchen kommen. Der Vater kündigte deshalb ein Aufklärungsgespräch an. "Klar, Papa, was willst du wissen?" konterte der aufgeweckte Knabe. Beim Vater weckte die Unterhaltung Erinnerungen an den "Seifen-Merz" und seine geheimnisvolle Hintertür.

Ein gelungener Ball endet in einem ebensolchen Finale

Viel gelacht wurde auch beim Auftritt des Teams der Jugendkapelle der Stadtharmonie. Der Kater sucht eine Freundin, Prinz Carneval will ihm mit einer vom Oberbürgermeister moderierten "Herzblatt"-Show dazu verhelfen. Unter den vier Kandidatinnen befindet sich auch eine "Kampfdrohne in Tracht", eine Alt-Villingerin (Benno Kilzer), die sich dann doch lieber den Zunftmeister aus dem Publikum greift: "Des isch scho en Fäger, unsern Säger". Ein gelungener Ball musste mit einem ebensolchen Finale enden. Akteure und Publikum mischten sich im Saal erstmals zur Polonaise und leiteten schwungvoll über zur anschließenden Party mit DJ Schlagerfeld bis tief in die Nacht hinein.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading