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Villingen-Schwenningen Für Leuchttürme statt Kirchtürme

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Bei der Zukunftswerkstatt erarbeiteten die Vertreter der fünf IHK Schwerpunktthemen für die touristische Entwicklung. Foto: IHK Foto: Schwarzwälder Bote

Der Einladung zum ersten gemeinsamen Treffen der Tourismusausschüsse der fünf Industrie- und Handelskammern im Schwarzwald im Europa-Park in Rust waren knapp 80 Ausschussmitglieder gefolgt.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Das zeigt aus Sicht der Kammern, dass der Erfahrungsaustausch der Branche unter dem Slogan ›Wir sind Schwarzwald!‹ notwendig und richtig war. Michael Steiger, Vorsitzender des Tourismusausschusses der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, begrüßte gemeinsam mit den Vorstandskollegen Peter Ehrhardt von der IHK Südlicher Oberrhein, Manfred Hölzl von der IHK Hochrhein-Bodensee sowie Peter Wagner und Richard Schmitz von den IHK Nordschwarzwald und Karlsruhe die zahlreichen Branchenvertreter aus Gastronomie, Hotellerie, Freizeitwirtschaft und Reisebüros mit der Aussage "Engagement zahlt sich aus und gemeinsam sind wir im Schwarzwald schlagkräftiger". "Leuchttürme statt Kirchtürme", so eine der Kernaussagen vom Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, Hansjörg Mair.

Das Zusammenwirken der Akteure unter der attraktiven Dachmarke Schwarzwald müsse auch mit dem Ziel erfolgen, die Bewohner mit einzubinden. Authentische Lebenswelten schaffen die "Seele des Schwarzwaldes".

Der Schwarzwald muss als Lebensraum verstanden werden, so das Credo von Mair. In der anschließenden Zukunftswerkstatt wurden folgende fünf Schwerpunktthemen von den Ausschussmitgliedern erarbeitet: Touristische Infrastruktur im Schwarzwald, Fachkräftesicherung, Unternehmensnachfolge und -sicherung, rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, Gastgeber 4.0 – Innovative Produkte sowie Gast 4.0 –Vertrieb und digitale Sichtbarkeit. Nach der Feststellung der Ist-Situation wurde definiert, wie es in fünf Jahren sein soll und welche Maßnahmen, beziehungsweise Handlungsempfehlungen dazu notwendig sind. Die Maßnahmenvorschläge werden nun aufbereitet und zur weiteren Diskussion in die IHK-Tourismusausschüsse wie auch in die politischen Gremien des Landes Baden-Württemberg eingebracht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die stärkere Herausstellung des Stellenwerts und des Anteils des Tourismus an der gesamten Wertschöpfung im Schwarzwald. Ferner wurde die Forderung nach einer Erhöhung des Budgets für die Tourismusförderung an das Land gerichtet.

Ebenfalls wurde die Digitalisierungsnotwendigkeit, sowohl seitens der touristischen Leistungsträger als auch seitens der Kommunen in Bezug auf den Breitbandausbau gefordert.

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