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Villingen-Schwenningen Für die Kinder und mit den Kindern

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Während sich Kreisausbildungsleiter Jens Schwarzwälder vom DRK-Kreisverband Villingen-Schwenningen um den Erste-Hilfe-Kurs kümmert, bietet das Team des DRK-Ortsvereins Villingen um Nina Brückmann eine Kinderbetreuung an.Foto: Eich Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem neuen Kursangebot möchte das Deutsche Rote Kreuz durchstarten: Zum Erste-Hilfe-Kurs für Kindernotfälle wird nun eine Betreuung für die Kids angeboten. Damit will das DRK gleich mehrere Ziele erreichen.

VS-Villingen. Mit einem neuen Konzept geht der DRK-Kreisverband Villingen-Schwenningen an den Start. Denn zukünftig soll bei den Erste-Hilfe-Kursen, die die Notfälle bei Kindern zum Thema haben, für die Kids der Kursteilnehmer eine Betreuung angeboten werden. Der Startschuss für diesen Kurs der besonderen Art findet am 31. Oktober beim Ortsverein Villingen statt.

"Es wurde immer öfter angefragt, ob zu den Kursen Kinder mitgebracht werden dürfen", berichtet DRK-Kreisausbildungsleiter Jens Schwarzwälder. Mit Spielecken habe man es den Müttern und Vätern schließlich möglich gemacht, ihre Sprösslinge bei den Kursen ebenfalls dabei zu haben. Denn insbesondere alleinerziehende Elternteile hätten durchaus Schwierigkeiten gehabt, eine Betreuung für ihren Nachwuchs zu organisieren.

Beim Gedankenaustausch mit dem Ortsverein Villingen sei schließlich die Idee entstanden, den Erste-Hilfe-Kurs mit einer Kinderbetreuung zu verbinden. "Wir haben das Bedürfnis, hier in Villingen auch Anlaufpunkt zu sein und in diesem Zusammenhang den Eltern etwas zurückzugeben", erklärt Nina Brückmann, Bereitschaftsleiterin beim DRK-Ortsverein Villingen. Gleichzeitig sei man immer auf der Suche nach Möglichkeiten, sich zu präsentieren.

Und genau an diesem Punkt setzt auch die weitere Überlegung der ehrenamtlichen Helfer des DRK an. Brückmann: "Vielleicht ist ja das ein oder andere Kind dabei, welches es sich zukünftig engagieren möchte." Aus diesem Grund werde die Betreuung auch im Zusammenhang mit dem Rettungswesen gesehen.

So sollen die Kinder, je nach Alter, lernen, den Notruf zu wählen oder selbst vielleicht schon die erste Kniffe bei der Ersten Hilfe erfahren. Auch eine Erkundung eines Rettungswagens sei vorstellbar. Während die ehrenamtlichen Betreuer des Ortsvereins sich um die Kinder kümmern und darüber hinaus ein gemeinsames Mittagessen vorbereiten, könne sich Jens Schwarzwälder als hauptamtlicher DRK-Kreisausbildungsleiter in Ruhe um den Kurs kümmern. "Dank der Betreuung können sich die Eltern auch auf die Inhalte konzentrieren", sieht Schwarzwälder einen großen Vorteil.

Apropos Inhalte: In dem Kurs werden die Eltern in Bezug auf die Erste Hilfe an Säuglingen und Kindern ein breites Spektrum an Hilfestellungen und Maßnahmen erfahren.

Angefangen von den ersten Schritten beim Auffinden, den Absetzen des Notrufs über die Wundversorgung, das Handeln beim Verschlucken von Fremdkörpern, Fieberkrämpfen oder Krampfanfällen bis hin zur Reanimation von Säuglingen und Kindern – natürlich unter Einbezug von Übungen.

Eine Selbstverständlichkeit ist beim DRK natürlich ebenso, dass die entsprechenden Hygienemaßnahmen in besonderer Weise eingehalten werden. Vorerst gibt es daher auch eine Begrenzung auf 14 Teilnehmer – die ersten Anfragen für den Kurs liegen bereits vor.

"Wir wollen jetzt einfach mal schauen, wie es angenommen haben, haben aber noch viele Ideen für die Umsetzung", so Schwarzwälder. Möglich wäre auch, das Konzept auf andere Ortsvereine im Landkreis auszuweiten. Denn der Vorteil des Konzepts liegt laut Brückmann auf der Hand: "Die Eltern eignen sich Wissen an und die Kinder hatten einen tollen Tag!"

Weitere Informationen: www.drk-vs.de

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