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Villingen-Schwenningen Fridi Miller: "Schluss mit Dauerkandidiererei"

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Aus Liebe zu VS, so Fridi Miller, ziehe sie nun alle anderen Bürgermeister-Kandidaturen zurück. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Als Dauerkandidatin ist Fridi Miller landauf und landab bekannt. Doch damit soll jetzt Schluss sein: Die Sindelfingerin kündigt auf Nachfrage unserer Zeitung jetzt an, "mit der Dauerkandidaterei" sei es jetzt vorbei. Sie habe ihre Liebe zu VS entdeckt.

Man sollte kämpfen, wofür "unsere Leidenschaft brennt", sagt die schillernde OB-Kandidatin im aktuellen Wettstreit um den Chefsessel im doppelstädtischen Rathaus und verspricht: "Mit der OB-Wahl in Villingen-Schwenningen, werden meine Dauerkandidaturen ein Ende haben." Die Bürger sollten spüren, "dass ich es ernst meine, mit meiner Kandidatur für die schöne Doppelstadt", schreibt die Kandidatin. Sie wolle ein Villingen-Schwenningen für alle Menschen schaffen, einen Bürgerhaushalt einführen, "den die Welt noch nicht gesehen hat" und sie ziehe deshalb "heute noch", so Miller am gestrigen Mittwoch, "die letzte, aller meiner noch laufenden BM Kandidaturen, die ich aus den unterschiedlichsten Beweggründen gestartet habe, zurück". Die Liste ist lang: Mahlberg, Ettenheim, Gechingen, Aspach und Schopfheim stehen beispielsweise darauf. Vielfach sei sie ausdrücklich darum gebeten worden, dort zu kandidieren, sagt Fridi Miller.

Nun jedoch will sich die 49-Jährige, sagt sie, vorerst ganz auf Villingen-Schwenningen konzentrieren: "Erst VS, dann Deutschland, dann Europa und dann die ganze Welt." Wer Fridi Miller kennt, weiß jedoch, dass es ihr an Zukunftsideen nicht mangelt: "Nachdem ich die OB Wahl in Villingen-Schwenningen gewonnen habe, werde ich die FRiDi-Partei gründen", so Miller. Mit dieser wolle sie 40 Bürger von Villingen-Schwenningen bei der Gemeinderatswahl 2019 ins Rennen schicken, "die Mehrheit der Stimmen erreichen und so den Bürgerhaushalt einführen, in dem dann alle Bürger über die gesamten Finanzen der Stadt bestimmen werden".

Zwei Einschränkungen gibt es bei ihrer Konzentration auf Villingen-Schwenningen jedoch: "Eine Bewerbung ist seit Monaten noch offen und zwar die als Finanzdezernentin der Stadt Sindelfingen, als 1. Beigeordnete/Bürgermeisterin als ständige Vertreterin des OB Bernd Vöhringer von Sindelfingen" – den letztgenannten bezeichnet sie mit Blick auf den Verlust ihrer Tochter als ihren "Erzfeind" und auch ein Einspruch in Sachen Schöffenwahl laufe dort noch.

Liebe hin oder her: Wahlanfechtung auch hier nicht ausgeschlossen

Dass auch Villingen-Schwenningen bei aller nun entbrannten Liebe zur Baden-Württemberg-Stadt keineswegs vor Rechtsstreitigkeiten mit der streitbaren Kandidatin gefeit ist, wird in ihrem Nachsatz deutlich: "Und sollte ich die Wahl nicht gewinnen, bleibt mir auch da noch der Weg der Wahlanfechtung, denn jetzt schon sehe ich diverse Wahlanfechtungsgründe als gegeben an und ich denke in Herrn Henker finde ich sicher einen Mitstreiter...", schreibt sie mit Blick auf den ehemaligen OB-Kandidaten. Dieser hatte seine Bewerbung nach einer Wahlveranstaltung von Marina Kloiber-Jung im Heilig-Geist-Spital zurückgezogen, weil dort Kuchen ausgegeben worden war – die Kuchenspende schrieb Henker dem amtierenden Oberbürgermeister Rupert Kubon zu, der gleichsam Aufsichtsratsvorsitzender des Spitalfonds ist, und sah darin eine Ungleichbehandlung der Kandidaten und Beeinflussung der Wahl. Das Regierungspräsidium sah das allerdings nach entsprechender Prüfung anders – es habe sich um keine Veranstaltung des Stiftungsrates, sondern ein Freizeitangebot der Stiftungsverwaltung gehandelt, so die Begründung.

Die Behörde gab der versuchten Verhinderung der Wahl am 7. Oktober durch Lars Henker daher keinen weiteren Raum.

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