Frauenpower im Münsterzentrum: Gisela Elisabeth Marx (links), Dorrit Bauerecker (rechts) sowie Kreis- und Gemeinderätinnen (von links): Renate Breuning, Renate Berg-Haller, Silvia Wölfle, Elke Bettecken, Gudrun Furtwängler, Ulrike Heggen, Conny Kunkis-Becker, Christa Lörcher, Adelheid Zeidler, Elif Cangür und Birgitta Schäfer. Foto: Zährl Foto: Schwarzwälder Bote

Gesellschaft: Viele Tipps und eine Revue im Münsterzentrum

VS-Villingen. Zum Auftakt der Mädchen- und Frauenwoche wurde die Jahrhundert­revue "Frauen, ungeheuer im Kommen" mit dem "Generationenkomplott" im Münsterzen­trum geboten.

Initiiert wurde die Veranstaltung von den Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamtes Schwarzwald-Baar, Annette Banholzer, und der Stadt VS, Kerstin Engelhaupt. Zu sehen waren eine stattliche Anzahl Kreis- und Gemeinderätinnen und politisch aktive Frauen.

Für die 90 Interessierten gab es viele Informationsangebote. Anwesend waren das Jobcenter der Arbeitsagentur, die Kontaktstelle Frau und Beruf Schwarzwald-Baar-Heuberg, das Regionalbüro für berufliche Fortbildung, des Landes Baden-Württemberg und familynet BBQ.

Hier wurden Frauen Perspektiven bei Fragen zur Aus- und Weiterbildung, beim Wiedereinstieg, zur beruflichen Neuorientierung, Fragen nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie individuelle Wege aufgezeigt.

Auch der soziale Bereich fehlte nicht. "Frauen helfen Frauen" mit ihren Netzwerken für Frauen und Kinder mit Gewalterfahrung und der Frauenverband Courage waren zugegen, außerdem der Kinderschutzbund und die Beratungsstelle der Diakonie in Villingen. Der Höhepunkt des Abends war die Revue. Gisela Elisabeth Marx, musikalisch begleitet von Dorrit Bauer­ecker, beherrschte die blitzartige Verwandlung des Frauentyps. Geistreich unterhaltsam zeigte sie 100 Jahre Frauenbild, zum Beispiel den neuen Frauentyp nach dem verlorenen Krieg. Außerdem skizzierten sie den blonden Gretchentyp der Nazizeit. Des Weiteren war die Kittelschürzenträgerin der 50er zu sehen sowie die politische Frau im Spiegel der männlichen 68er Generation zu hören.

Die Tipps für die Karrierefrau waren wie die gesamte Revue informativ, zum ­Lachen und nachdenklich machend zugleich.

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