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Villingen-Schwenningen Forum gerät durch Krise ins Stocken

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Das ’s Rössle wird dem Schwenninger Stadtbild wohl noch ein paar Monate erhalten bleiben. Foto: Pohl Foto: Schwarzwälder Bote

Durch die Corona-Pandemie geriet das Bauvorhaben Forum VS ins Stocken. Noch immer ist das umfangreiche Vertragswerk zwischen der Stadt Villingen-Schwenningen und dem Investor HBB nicht unterschrieben. Gefährdet sei das Projekt durch die Krise allerdings nicht.

VS-Schwenningen. Es ist über Monate hinweg ruhig gewesen um das geplante Bauprojekt Forum VS, welches das leer stehende Einkaufscenter ’s Rössle ersetzen soll. Harald Ortner, Geschäftsführer der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungs-Gesellschaft (HBB), blickt im Gespräch mit dem Schwarzwälder ­Boten auf die vergangenen Monate zurück und wagt einen vorsichtigen Blick in die Zukunft.

Verwaltung der Bestandsimmobilien hatte Priorität

"Die Welt war eine andere, viele haben im Homeoffice gearbeitet und das eine oder andere ging auch nicht so schnell voran", begründet er, weshalb in Sachen Forum VS zumindest nach außen hin Stillstand herrscht. Die Prioritäten, so stellt Ortner klar, seien andere gewesen. "Wir haben mittlerweile 13 Center, die wir verwalten. Es war wichtig, im Bestand das umzusetzen, was erforderlich war. Wir mussten Gefahren und Schäden abwehren und zum Teil auch unseren bestehenden Mietern in dieser schwierigen Zeit helfen." Aus diesem Grund habe HBB die neuen Projekte zur Seite geschoben.

In Gefahr sei die Umsetzung des Forum VS allerdings nicht. "Wir haben durch Corona etwas Zeit verloren, aber es geht jetzt wieder los", erklärt Harald Ortner. Kürzlich hätte ein "Spitzengespräch" mit der Stadt Villingen-Schwenningen stattgefunden. "Da haben wir einen schönen Konsens zur Umsetzung erreicht", so Ortner. Unterschrieben seien die Verträge allerdings noch nicht. Momentan, so Ortner, arbeite die Stadtverwaltung an den Inhalten.

Oxana Brunner, Pressesprecherin der Stadt Villingen-Schwenningen, bestätigt das "konstruktive Treffen" Ende Juni zwischen den beiden Partnern. "Die Verträge wandern immer wieder hin und her, um an den Details zu arbeiten. Aktuell geht es um die Erschließungsmaßnahmen." Nun sei der Plan, dass über den Sommer alle Inhalte des Treffens in die Verträge eingepflegt werden, gibt Brunner einen Ausblick.

Möglichkeiten der Händler sind von der Corona-Krise abhängig

Der HBB-Chef ist überzeugt, dass es "demnächst" Fortschritte zu vermelden gibt. "Wenn dieser Konsens so auch umgesetzt wird, dann kommen wir bald voran." Allerdings, so erläutert Ortner, sei die Verzögerung vonseiten HBB durchaus auch gewollt gewesen. "In diesem Jahr sind kaum Expansionsentscheidungen von Händlern zu erwarten, deshalb haben wir gezielt ausgebremst und warten, bis die Händler wieder in der Lage sind zu investieren."

Die Corona-Krise könnte auf das gesamte Projekt Einfluss nehmen, wie der Geschäftsführer des Investors erläutert. "Corona macht die Welt anders. Wir werden deshalb versuchen, diese Entwicklung in das Projekt einzuarbeiten."

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