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Villingen-Schwenningen Flüchtlinge richten Reihenhaus selbst her

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Die Flüchtlinge Mohamed Haji, Ghaith Dlewait (von links), Betreuer Jorc Kocamahhul (Mitte) und Yomen Algarah (rechts) zeigen Oberbürgermeister Rupert Kubon ihre Vorbereitungen vor dem Einzug in das Reihenhaus. Im Hintergrund (links) stehen Sandra Witteler vom Amt für Familie und Uwe Hüls von der AWO. Foto: Schimkat

VS-Villingen - In der Förderstraße werkeln zur Zeit einige junge Flüchtlinge in einem Reihenhaus und machen es bezugsfertig. Unterstützt werden sie von Jorc Kocamahhul, er ist Angestellter der AWO und leitet die Jugendlichen an.

"Er ist unser Mann für alle Fälle", erklärt Beate Schmidt-Kempe von der AWO vor Ort. Mit dabei sind Oberbürgermeister Rupert Kubon, Uwe Hüls von der AWO und Sandra Witteler vom Amt für Familie, Jugend und Soziales.

Ab August werden junge unbegleitete Flüchtlinge, die bereits seit einigen Monaten in Villingen-Schwenningen leben, in mehreren Reihenhäusern in der Villinger Förderstraße untergebracht. Diese Reihenhäuser wurden bisher für die Erstaufnahme genutzt und nun durch das Regierungspräsidium Freiburg der Stadt Villingen-Schwenningen zur Verfügung gestellt. In den Wohneinheiten werden dort künftig jeweils drei junge Menschen eine Wohngemeinschaft bilden, die von der Arbeiterwohlfahrt Schwarzwald-Baar-Kreis betreut und im Alltag begleitet werden. Kubon freute sich, dass das Regierungspräsidium die Wohneinheiten unbürokratisch zur Verfügung gestellt habe. Beate Schmidt-Kempe berichtete, es gebe zur Zeit 60 unbegleitete Flüchtlinge in der Stadt, in die Wohneinheiten werden insgesamt neun einziehen. Uwe Hüls betonte, in der Wohngemeinschaft sei es besser möglich, auf die Flüchtlinge einzugehen. Man müsse ihnen Regeln beibringen, da sei es gut, wenn man gezielt auf sie eingehen könne. Die unbegleiteten Flüchtlinge sind alle unter 18 Jahre alt. Wichtig sei, dass sie möglichst schnell Deutsch lernen, denn ohne die Deutsche Sprache sei die Integration kaum möglich. "Wir beraten sie in allen Fragen, die sie haben. Wir erwarten jedoch auch Pünktlichkeit und Höflichkeit von ihnen", so Hüls. Man achte darauf, dass sie zur Schule gehen, sich selbst versorgen und auch das Haus sauber halten. Auf die Frage, wie es mit den deutschen Nachbarn aussehe, antwortete Kubon, dass es vor kurzem in einer anderen Straße ein Fest gegeben habe und sich die Nachbarn sehr wohlwollend gezeigt hätten. Allerdings hätten sie auch klar mitgeteilt, dass sie nachts keinen Lärm dulden.

Beate Schmidt-Kempe betonte, dass die AWO sozusagen der Familienersatz sei. Das Jugendamt stelle die Grundsicherung, die AWO plane mit den jungen Leuten ihre Ausgaben und helfe ihnen, in ihre Selbstständigkeit hineinzuwachsen.

Mohamed Haji stammt aus Syrien und lebt seit vier Monaten in Villingen. Er spricht schon recht gut Deutsch und erklärt, dass er gerne den Beruf des Apothekers erlernen möchte.

 

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Cornelia Spitz

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