Christian Föhrenbach, Vorsitzender der Anglergesellschaft, begutachtet einen geschwächten Fisch. Foto: Anglergesellschaft

Lage spitzt sich laut Anglergesellschaft zu. Tote und ums Überleben kämpfende Fische wegen hoher Nitritwerte.

VS-Villingen - Wie die Anglergesellschaft Villingen mitteilt, spitzt sich die Lage in der Brigach zu. Nach Angaben des Vereins wurden tote und ums Überleben kämpfende Fische im Stadtgebiet Villingen gefunden.

Die Anglergesellschaft ist Pächter der Brigach von der Gemarkungsgrenze St. Georgen/Villingen bis zur Gemarkungsgrenze Villingen/Marbach. "Seit Anfang Mai kämpfen wir mit einem schleichenden Fischsterben aufgrund zu hoher Nitritwerte an der Brigach", so der Vorsitzende Christian Föhrenbach. "Nachdem zunächst Entwarnung gegeben wurde, da sich die Werte vor eineinhalb Wochen besserten, spitzt sich nun die Lage wieder zu. Gab es bis vor zwei Wochen nur tote Fische bis an die Feldner Mühle, so werden seit gestern auch tote und ums Überleben kämpfende Fische im Stadtgebiet Villingen gefunden", erläutert Föhrenbach. "Es wurden wieder tote Fische aller Arten im Groppertal und an der Feldner Mühle, aber seit Freitag auch im Bereich des Kneippbades und der Hermann-Binder-Straße gefunden. Die Befürchtungen gehen bis hin zu einem Totalausfall der Forellen- und Äschenpopulation in der Brigach auf der Gemarkung Villingen", meint der Vorsitzende.

Ständig seien Mitglieder der Anglergesellschaft Villingen am Wasser, um tote und geschwächte Fische zu bergen, teilt der Verein mit.

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