Betroffen sind die Meku Kunststoff Technologie GmbH mit Sitz in Schwenningen, die Meku Energie Systeme GmbH & Co. KG am Standort Dauchingen und die Meku Elektronische Systeme GmbH in Bad Dürrheim. (Symbolfoto) Foto: derneuemann / pixabay

Gruppe besteht aus sechs Unternehmen. Noch keine näheren Informationen zu Auswirkungen.

Villingen-Schwenningen - Das Unternehmen Meku hat für gleich drei Gesellschaften Anträge auf "Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen" gestellt.

Beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen gingen laut Bekanntmachung gleich drei Anträge ein. Betroffen sind die Meku Kunststoff Technologie GmbH mit Sitz in Schwenningen, die Meku Energie Systeme GmbH & Co. KG am Standort Dauchingen und die Meku Elektronische Systeme GmbH in Bad Dürrheim. Vom Amtsgericht wurde in allen drei Anträgen eine "vorläufige Eigenverwaltung" angeordnet. Als vorläufige Sachverwalter sind die Rechtsanwälte Marcus Winkler aus Stuttgart (Kunststoff Technologie), Thorsten Schleich aus Villingen (Energie Systeme) und Dirk Pehl aus Freiburg (Elektronische Systeme) bestellt worden.

Die Meku Unternehmensgruppe besteht nach eigenen Angaben aus sechs Unternehmen. Zu den drei genannten kommen Standorte in Stockach, Denzlingen und Eching bei Landshut sowie ein weiterer in Tschechien. Das Unternehmen entwickelt Systemlösungen und stellt Industrieteile und Baugruppen her und bezeichnet sich dadurch als Wertschöpfungspartner und Systemlieferanten für die Automobilzulieferer- und Kunststoffindustrie. Am Montagabend war keiner der Insolvenzverwalter erreichbar, weshalb es keine näheren Informationen zu den Auswirkungen der Anträge auf die Standorte, Gesellschaften und Mitarbeiter gibt. Alleine in Schwenningen sind rund 70 Mitarbeiter tätig.

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