Startschuss für den Bau des neuen Verwaltungsgebäudes der Firma Gläschig im Unteren Dammweg in Villingen (von links): Frank Rosenberger, Geschäfsführer der Firma Günter Bausanierung, Werner Ettwein, der mit seinem Unternehmen die Holzbauarbeiten ausführt, Geschäftsführer Dirk Gläschig, Seniorchef Wolfgang Gläschig und Architekt Andreas Flöß beim ersten Spatenstich. Foto: Zieglwalner Foto: Schwarzwälder-Bote

Verwaltungsgebäude vereint Sanitär- und Heizungsbauunternehmen an seinem Standort im Unteren Dammweg

Von Martina Zieglwalner

VS-Villingen. Ein langer Traum geht für Dirk ­Gläschig in Erfüllung: Mit dem Bau eines Verwaltungsgebäudes im Unteren Dammweg in Villingen ist die Gläschig GmbH und Co. KG ab Frühjahr an einem Standort vereint und kann zudem in Ausstellungs­räumen ihr Leistungs­spektrum präsentieren.

Mit dem ersten Spatenstich fiel gestern der Startschuss für die Investition zwischen 600 000 und 700 000 Euro. Schon als die Halle im Unteren Dammweg vor rund zehn Jahren entstanden sei, habe sein Vater Wolfgang Gläschig an einen zusätzlichen Neubau gedacht, erklärt Geschäftsführer Dirk Gläschig. Auch er selbst habe bereits länger Pläne geschmiedet, die er seit dem Winter zusammen mit dem Architekten Andreas Flöß in die Tat umgesetzt hat.

Blechfassaden bilden Blickfang

In den Räumen in der Färberstraße stoße die Firma an ihre Kapazitätsgrenzen, innerhalb von vier Jahren ist sie von 16 auf 24 Mitarbeiter angewachsen. Und wegen des steigenden Verwaltungsaufwands gerade aufgrund zunehmender Auflagen in Sachen Klima- und Umweltschutz rechnet Gläschig mit weiteren Neu­einstellungen. Mit dem zweistöckigen, rund 400 Quadratmeter großen Neubau sind die Voraussetzungen jedenfalls geschaffen. Und von der Konzentration auf den Standort im Unteren Dammweg verspricht sich der Geschäftsführer auch, dass sein Team noch stärker zusammenwächst und die kurzen Wege die Kommunikation vereinfachen. "Dann können wir alle gemeinsam planen und das Unternehmen voranbringen", gibt er die Devise vor.

Angesichts der guten wirtschaftlichen Voraussetzungen sei es sinnvoll, jetzt zu bauen, betont Gläschig. Zumal er Förderkredite für sein Projekt an Land ziehen konnte. Hat Flöß den Neubau doch als Niedrigenergiehaus samt Brennstoffzellen-Heizung und einer Photovoltaik-Anlage entworfen und geht davon aus, dass es sich am Ende sogar als Energieplushaus erweist, das mehr Strom erzeugt als verbraucht. Um Energieverluste zu vermeiden, entstehe ein kompakter Baukörper, der aber dennoch attraktiv sei, erläutert Flöß, der auch die Bauleitung übernimmt.

Als Blickfang des Holz­hauses bringe der Betrieb Blechfassaden an. So kann Dirk Gläschig den Kunden die aus seiner Klempnerwerkstatt stammenden Blechnerarbeiten und verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten zeigen. Überhaupt hat er sich zum Ziel gesetzt, in den Ausstellungs­räumen einen Einblick in die ganze Bandbreite seiner Leistungen rund um Sanitär- und Heizungsbau zu geben und den Kunden auch den Einsatz regenerativer Energien vorzuführen.

Ebenso schnell wie die Planungen möchte Dirk Gläschig nun mit der Firma Günter Bausanierung und der Werner Ettwein GmbH an der Seite den Neubau realisieren. Schon im Frühjahr ist der Umzug der Mitarbeiter von der Färberstraße in den Unteren Dammweg vorgesehen.

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