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Villingen-Schwenningen Fieberambulanz in Tennishalle schließt

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Schwarzwald-Baar-Kreis - Lange Zeit war sie die erste Anlaufstelle für Patienten mit Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung schließen ließen. Jetzt macht die Fieberambulanz in Schwenningen dicht. Potenzielle Corona-Patienten und das Gesundheitssystem der Region stellt das vor neue Herausforderungen.

Die Fieberambulanz in der Tennishalle in Schwenningen schließt am heutigen Freitag, 31. Juli. Die Versorgung von Covid-19-Patienten übernehmen dann die Hausarztpraxen selbst oder überweisen in eine Corona-Schwerpunktpraxis.

Hausarzt ist die erste Anlaufstelle

Erster Ansprechpartner ist und bleibt der Hausarzt. Wer Symptome oder den Verdacht auf eine Corona-Infektion hat, sollte auf keinen Fall unangemeldet in die Praxis gehen, sondern vorher anrufen. Der Hausarzt behandelt seine Patienten entweder selbst oder vermittelt einen Termin in einer Corona-Schwerpunktpraxis zur Entnahme des Abstrichs. Patienten ohne Anmeldung und ohne Termin werden in den Schwerpunktpraxen nicht angenommen.

Außerhalb der normalen Sprechstundenzeiten der Praxen – also abends und am Wochenende – ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig, der unter der Rufnummer 116117 erreichbar ist. Liegt ein positiver Covid-19-Befund vor, nimmt das Gesundheitsamt mit den Patienten Kontakt auf und bespricht die weiteren Maßnahmen, wie beispielsweise die notwendige Quarantäne. Die Isolation wird erst dann aufgehoben, wenn der Patient nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts wieder gesund ist. Das Gesundheitsamt ermittelt auch die Kontaktpersonen und entscheidet, wer von diesen ebenfalls isoliert werden muss.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Baden-Württemberg, Johannes Fechner, bedankte sich bei allen Beteiligten: "Uns ist es gelungen, innerhalb sehr kurzer Zeit mit den Fieberambulanzen eine Struktur zu schaffen, die einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat, dass wir gut durch die Pandemie gekommen sind, was die Versorgung der Bevölkerung angeht. Das ist der engen Zusammenarbeit mit den Landratsämtern und Bürgermeistern, aber auch dem großen Engagement der Ärztinnen und Ärzte und des medizinischen Fachpersonals zu verdanken. Gleichzeitig konnten wir den Krankenhäusern den Rücken freihalten, damit sie ihre Kapazitäten für die schweren Fälle einsetzen können. Dafür gebührt allen Beteiligten unser herzlicher Dank!"

Heißer Draht glüht weiter – aber reduziert

Weiterhin ist die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes für Fragen zum Coronavirus für Bürger mit der Telefonnummer: 07721 913 7190 geschaltet. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Ab Montag, 3. August, hat jedoch auch die Hotline neue, reduzierte Zeiten: montags, dienstags und mittwochs von 8 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Donnerstags von 8 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr. Freitags von 8 bis 11.30 Uhr.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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