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Villingen-Schwenningen Fabrikgebäude "für Bedarf zu groß"

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Die Firma Ismet will ihr Fabrikgebäude an der Lupfenstraße verkaufen. Es ist mittlerweile zu groß. Foto: Meene Foto: Schwarzwälder Bote

Der Transformatorenhersteller Ismet wird sein Fabrikgebäude an der Lupfenstraße verkaufen. Da ein Großteil der Produktion bereits nach Tschechien verlagert wurde, ist das Gebäude für den heutigen Bedarf zu groß. Während der Konzern noch nach geeigneteren Räumen sucht, gibt es sogar schon einen Käufer.

VS-Schwenningen. Seit vier Jahren gehört der Schwenninger Transformatorenhersteller Ismet schon zum Schweizer Technologiekonzern Phoenix Mecano mit Sitz in Kloten bei Zürich. Mit der über die Jahre sinkenden Nachfrage an Transformatoren hat Ismet aus Kostengründen einen Großteil der Produktion in das zweite Werk in Tschechien verlegt. Das Firmengebäude an der Lupfenstraße in Schwenningen ist jetzt für die geringe Anzahl an Angestellten überdimensioniert und soll verkauft werden.

Zum Zeitpunkt der Übernahme waren bei dem Unternehmen 140 Mitarbeiter angestellt, die sich zur Hälfte auf den Schwenninger Standort und auf das zweite Werk in Beharovice in Tschechien aufteilten. Seit 2016 hat die Nachfrage nach Transformatoren jedoch deutlich nachgelassen, heißt es von Unternehmensseite. Die Lohnstückkosten seien in Deutschland deutlich höher, weswegen der Konzern einen Großteil der Serienproduktion in das östliche Nachbarland verlagerte.

Nur das Vertriebs- und Engeneeringteam des Unternehmens Ismet soll weiter im Schwenningen bleiben. Jetzt ist auch noch die Corona-Krise hinzugekommen, die beim gesamten Technologiekonzern zu großen Rückgängen im Umsatz führte. Aktuell sind im Werk in Schwenningen nur noch 50 Personen beschäftigt, vor drei Jahren waren es noch 85 und im vergangenen Herbst immerhin 67.

Das Firmengebäude stammt noch aus der Zeit, als noch viel mehr Angestellte bei Ismet beschäftigt waren. Das Grundstück in Schwenningen hat eine Fläche von 12 000 Quadratmetern, die Produktionsfläche erstreckt sich auf immerhin 4550 Quadratmeter und die Büros nehmen etwa 560 Quadratmeter ein, wie der Unternehmenssprecher Philipp Eberhard aus der Schweizer Firmenzentrale bestätigt. Das Produktionsgebäude in Schwenningen ist 2016 mit dem Erwerb der Ismet GmbH in den Besitz von Phoenix Mecano übergegangen.

Käufer bereits gefunden

Angesichts der im vergangenen Herbst angekündigten Konzentration der Bereiche Vertrieb und Engineering am Standort Schwenningen sei das Gebäude für den Bedarf zu groß geworden, teilte der Unternehmenssprecher auf Nachfrage des Schwarzwälder Boten mit. Das Werksgebäude ist für die sinkende Mitarbeiterzahl überdimensioniert und nicht mehr notwendig. Jetzt soll die Firmenimmobilie verkauft werden. "Betriebsimmobilien im Eigentum zu halten, hat für die Phoenix Mecano-Gruppe keine strategische Priorität", erklärt der Unternehmenssprecher diese Entscheidung.

Ein geeigneter Käufer für die Liegenschaft sei bereits gefunden: "Ja. Der Verkaufsprozess ist im Gange und wird von einem externen Dienstleister geführt", teilt Eberhard mit. Der Kaufpreis wurde von Phoenix Mecano auf 2,75 Millionen Euro festgelegt. Aktuell sei der Konzern auf der Suche nach besser geeigneten Räumlichkeiten in Schwenningen.

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