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Villingen-Schwenningen "Es wurde alles angesprochen"

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Schulleiter Bernd Ellinger ist den Gemeinderäten dankbar. Archiv-Foto: Pohl Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Schwenningen. Der Technische Ausschuss hatte am Dienstagabend über die Sanierung des Schulverbunds am Deutenberg vorberaten und einstimmig für eine von der Stadtverwaltung vorgeschlagene, abschnittsweise Sanierung des Schulgebäudes gestimmt.

Vom Tisch war bereits am Dienstag das Thema Ganztagsbetrieb an der Werkrealschule, weshalb Oberbürgermeister Jürgen Roth das Thema Schulverbund am Mittwochabend ganz von der Tagesordnung des Verwaltungs- und Kulturausschusses nahm. "Bekanntlich bleibt der Ganztagsbetrieb erhalten, weshalb in diesem Gremium auch nicht mehr über den Schulverbund am Deutenberg beraten und abgestimmt werden muss", erklärte er die kurzfristige Absetzung.

Aufgrund der Kurzfristigkeit hatten sich allerdings auch am Mittwoch Zuhörer eingefunden, unter anderem Schulleiter Bernd Ellinger. Im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten am Rande des Verwaltungs- und Kulturausschusses berichtete Ellinger, wie er die Sitzung und das Ergebnis des Technischen Ausschusses vom Vortag erlebt hat: "Ich bin den Gemeinderäten sehr dankbar, denn sie haben durch die Fraktionen hinweg den Finger auf all die Punkte gelegt, die ich in der Vorlage anders gesehen habe, als sie scheinbar vonseiten der Verwaltung gemeint waren." So seien sowohl der maximale Kostenrahmen von fünf Millionen Euro thematisiert worden, als auch die Formulierung "moderate Modernisierung" oder auch die Geltungsdauer von zehn bis 15 Jahren. "Das war genau das, was ich im Vorfeld kritisiert habe und was uns alle verunsichert hat", erklärt Ellinger.

Die Darstellung, die Maßnahmen seien mit ihm und der Schule abgestimmt worden, habe ihn am Dienstag und in der Vorlage gestört. "Fakt ist, dass wir am 10. November von der Stadt eineinhalb Stunden informiert wurden. Nach unserer Meinung oder gar Zustimmung sind wir aber nicht gefragt worden. Diesen Eindruck könnte man allerdings bekommen, wenn man die Formulierung in der Sitzungsvorlage liest." Das habe Stadträtin Helga Baur ja deutlich angesprochen, dass es irritierend sei, dass trotz angeblicher Abstimmung es einen Aufschrei von Schulleitung, Lehrern und Eltern gebe.

Die Entscheidung des Gremiums habe Ellinger so erwartet und ist vorerst auch zufrieden. "Die Kostendeckelung wurde geklärt, die Maßnahmen des ersten Bauabschnitts sind genannt – bis jetzt passt das erst einmal." Gleichwohl weiß er natürlich, dass eine Sanierung im laufenden Betrieb keinesfalls angenehm für Lehrer und Schüler wird. "Und es bliebt natürlich auch abzuwarten, wie lange die Corona- und Hygienevorschriften an der Schule noch gelten. Mit den aktuellen Maßnahmen kann ich mir den parallelen Alltag von Schule und Baustelle noch nicht wirklich vorstellen", so Ellinger.

Auch hofft der Schulleiter darauf, dass bis zur Gemeinderatssitzung am kommenden Mittwoch die Beschlussfassung noch ergänzt wird. "Ich wünsche mir, dass es eine politische Willenserklärung darüber gibt, was in dem besagten zweiten Bauabschnitt gemacht werden soll und wann damit begonnen wird."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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