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Villingen-Schwenningen Erschreckende Serie von Drogentoten geht weiter

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Die erschreckende Serie von Drogentoten hat sich in der Hans-Sachs-Straße in Schwenningen fortgesetzt. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Die erschreckende Serie scheint kein Ende zu finden: In einer Wohnung in Schwenningen wurde am vergangenen Wochenende die Leiche eines Rauschgiftkonsumenten gefunden. Es ist der nunmehr vierte Drogentote innerhalb von zehn Wochen in der Doppelstadt. Eine solche Häufung in der Region dürfte auch in Polizeikreisen als Ausnahme gelten. Mehr lesen Sie in unserem (Schwabo plus)-Artikel.

Am Vormittag sind die Einsatzkräfte am vergangenen Samstag zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Hans-Sachs-Straße gerufen worden. "Ein Arzt hatte die Polizei informiert, weil einer seiner Patienten nicht zur Untersuchung gekommen war", berichtet Polizeisprecherin Sandra Kratzer auf Anfrage unserer Zeitung. Wohl aufgrund seiner Vorgeschichte musste hier vom Schlimmsten ausgegangen werden - dies veranlasste die Polizei dazu, die Wohnadresse des Mannes zu überprüfen. Dass etwas passiert sein musste, wurde klar, als der 35-Jährige die Tür nicht öffnete. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehr, die die Wohnungstüre öffnete - auch der Rettungsdienst eilte an den Ort des Geschehens. Doch zu spät. Der Mann lag tot in seiner Wohnung - und das allem Anschein nach bereits seit einigen Tagen.

Wie die Polizeisprecherin bestätigt, soll es sich um einen bekannten Drogenkonsumenten handeln, der nun an den Folgen des Rauschgiftes starb. Der vierte Mensch in nunmehr zehn Wochen.

Tragische Serie

Wie im Schwarzwälder Boten berichtet, starb am 1. November zunächst ein 34-Jähriger in einem Gebüsch in der Nähe des Marktplatzes in Schwenningen. Neben dem Toten fanden die Beamten damals eine Spritze, weshalb die Polizei eine Überdosis als Todesursache annahm.

Am 4. Dezember entdeckten Familienangehörige die Leiche eines ebenfalls Anfang 30-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus in der Otto-Gönnenwein-Straße in Schwenningen. Auch er soll an den Folgen des Konsums gestorben sein. Als langjähriger Konsument war jener Verstorbene bekannt, der von Passanten am 11. Januar im Villinger Bahnhofs-WC tot aufgefunden wurde.

Dieser war nach Informationen unserer Zeitung wohl erst wenige Tage zuvor nach Rauschgiftkonsum von der Feuerwehr aus der verschlossenen Toilette eines Imbisses in der Villinger Innenstadt befreit und von einem Notarzt versorgt worden.

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