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Villingen-Schwenningen Eis- und Rollsportclub freut sich über Mitgliederzuwachs

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SERC-Vorsitzender Axel Schlenker (rechts) gratuliert seinen Vorstandskollegen zur Wahl und den Geehrten für langjährige Treue (von links): Hans-Dieter Bürk (40 Jahre), Wolfgang Jack (25), Heinz Fischerkeller (40), Frank Firnkorn (Kasse), Rolf Schlenker (40), Jörg Schlenker (stellvertretender Vorsitzender), Stephan Mehne (25), Uwe Schlenker (Jugendleiter) und Christopher Kohn (25). Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Schwenningen. In der Stadiongaststätte Eisbär präsentierte Vorsitzender Axel Schlenker den Schwenninger Eis- und Rollsportclub (SERC 04) als einen Verein auf gesunden Beinen. Der Anteil der Aktiven unter den 791 Mitgliedern wächst kontinuierlich und der Zulauf unter anderem in der Laufschule und im Eiskunstlauf sei gut.

Noch ausstehend ist die Revision des inzwischen veralteten Kooperationsvertrags mit der Wild Wings GmbH. Schlenker bezeichnete die gute Zusammenarbeit mit den Wild Wings alles andere als selbstverständlich. In allen Abteilungen und Bereichen sind engagierte Helfer willkommen, die sich vorstellen können, ein Amt oder Aufgaben zu übernehmen", lud Schlenker zur Mitarbeit in einem Verein mit einer intakten Gemeinschaft ein.

Eines der Aushängeschilder des SERC ist die Jugendabteilung. "Wir erhielten vom Deutschen Eishockeybund (DEB) und der Deutschen Eishockeyliga (DEL) als einer von rund einem Dutzend Vereinen erneut fünf Sterne für unsere herausragende Nachwuchsarbeit", teilte Jugendleiter Uwe Schlenker das Resultat der Zertifizierung mit, welche die Vereine auf Grundlage eines umfangreichen Anforderungskataloges bewertet. Dass zu den Kriterien des Bewertungssystems jedoch Anforderungen wie die tatsächliche Eiszeit für Nachwuchsspieler, die Vorort-Betreuung durch qualifizierte Trainer sowie die Qualität der Trainingsinhalte zählen, sei es jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung die Bestbewertung zu erhalten. "Via DEL erhielten wir 40 000 Euro für die Jugendkasse", freute sich Schlenker. Er verwies aber auch auf diverse Schwierigkeiten, die für eine erneute Höchstbewertung eine Hürde darstellen. Die Anzahl der Spieler in den Kernjahrgängen nimmt ab, und es werde unabhängig von der Kooperation mit Schulen schwieriger, junge Spieler zu akquirieren. Der Abstieg der U 20 aus der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) und der Wegfall des Sportinternats wiegen schwer. Inzwischen ist für das Internat Ersatz gefunden und Wohnraum am Vorderen See angemietet. Jetzt wird dringend ein Pädagoge gesucht, der bereit ist, das Internat zu leiten. "Wir werden selbstkritisch die letzten Jahre unter die Lupe nehmen und alles dafür tun, um wieder fünf Sterne zu erhalten", zeigte sich Jugendleiter Schlenker weiter motiviert und lobte in diesem Kontext die Wild Wings Future.

Erfolgreich war die Kunstlaufabteilung, der es nach monatelangem Suchen gelang, einen professionellen Trainer zu verpflichten. Abteilungsleiter Arthur Pauls bezeichnete das Revival des traditionsreichen Neckar-Pokals als eine Erfolgsveranstaltung, deren Wiederholung in diesem Jahr bevorsteht. Ein Selbstläufer im Hobbybereich sind die Fun Wings, die Erich Konrad als eine Spielermischung zwischen Jungen und Alten, Anfängern und Aktiven beschrieb. Nach Jahrzehnten als Aktiver sowie in verantwortlichen Positionen, übergab Sammy Ostertag sein Amt als Leiter der Old Wings an Stefan Messner.

Den freiwilligen Abstieg der Fire Wings von der zweiten Regionalliga Südwest in die Landesliga bezeichnete Trainer Matthias Kloiber als richtigen Schritt. "Wir sind neu durchgestartet, haben neue Sponsoren dazu gewonnen und sind am Ende auf dem zweiten Platz gelandet." Kloiber bezeichnete den Nichtaufstieg aufgrund eines unverschuldet zu wenig ausgetragenen Spiels als ein Kuriosum. Ronny Augstein, Abteilungsleiter der Lady Wings berichtete von schwierigen Zeiten, die sich aufgrund der großen Altersspanne der Spielerinnen zwischen zwölf und 50 Jahren sowie zahlreichen verlorenen Spielen ergeben. Augstein hält die Lady Wings dennoch für überlebensfähig und setzt alles daran, mit ihnen wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Die Neuwahlen bestätigten Axel Schlenker als Vorsitzenden und Frank Firnkorn als Kassierer. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Jörg Schlenker. Die anderen Bereichsleiter wurden bei den Wahlen bestätigt.

Ehrungen für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit gab es für Michael Bühler, Herman Glück, Wolfgang Jack, Helmut Kirschner, Beate Hengstler, Christopher Kohn, Stephan Mehne, Marco Minervini, Martin Riedmüller und Thomas Vosseler. Seit 40 Jahren im Verein sind Günther Brenner, Hans-Dieter Bürk, Veit Probst, Ida und Rolf Schlenker, Roland Schuler, Rene Spindler, Heinz Fischerkeller, Rolf Weisbrod. Eine Ehrung für 50 Jahre Treue erhielten Claudia Götz-Hebbel und Heinz-Peter Hebbel. Auf 70 Jahre Vereinszugehörigkeit kommt Walter Haubensack.

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