Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen Eingesetzter Asphalt hat sich nicht bewährt

Von
Die Ortsumfahrt Tannheim muss erneut saniert werden. (Symbolbild) Foto: pixabay

VS-Tannheim - Bereits seit Montag saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Ortsumfahrung Tannheim, die Landesstraße 181. Die Straße ist voll gesperrt, der Verkehr wird durch Tannheim geführt, teilt das Regierungspräsidium mit.

Die Bauarbeiten sollen spätestens Ende September abgeschlossen sein. Die Ortsumfahrung wurde bereits 2012 saniert. Der damals verwendete Asphalt war im Zuge einer Pilotstrecke des Landes Baden-Württemberg eingebaut worden. Seinerzeit sollte möglichst viel von dem abgefrästen Asphalt wieder in einem neuen Asphalt verwendet werden. Deshalb wurde die neue Asphalttragschicht, Asphaltbinderschicht und Asphaltdeckschicht mit einer Zugabe von 80 bis 90 Prozent recyceltem Asphalt eingebaut. Nach Ende dieses landesweiten Versuchs habe sich herausgestellt, dass bei mehreren Versuchsstrecken die Haltbarkeit der Deckschicht nicht ausreichend war, heißt es in der Mitteilung. Deshalb sei entschieden worden, keine neuen Deckschichten mehr mit einem solch hohen Anteilen an Recyclingasphalt herzustellen, erklärt das RP.

Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten

Nun sollen weitere Erfahrungen gesammelt werden, mit welchen Zusatzmitteln welche Zugabemengen eines bereits einmal recycelten Asphalts möglich sind. Dazu wurde mittlerweile die Asphaltdeckschicht abgefräst. Es werden zwei Versuchsstrecken mit unterschiedlichen Verfahren bei der Mischgutherstellung aufgebracht, um die Dauerhaftigkeit der neuen Deckschichten zu prüfen und daraus Schlüsse für die Zukunft anderer Straßen mit mehrmals recyceltem Material ziehen zu können.

Des Weiteren solle festgestellt werden, welches Verfahren zur Auffrischung vom im Asphalt vorhandenen Bitumen besser geeignet ist. Das RP weist darauf hin, dass durch die Untersuchungen im Labor und die Erstellung der Erstprüfungen der neue Asphalt nicht gleich nach dem Fräsen eingebaut werden kann. Deshalb gebe es in der Bauphase Zeiten, in der die Arbeiten auf der Baustelle ruhen.

Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für eventuell auftretende Verkehrsbehinderungen.

Artikel bewerten
9
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.