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Villingen-Schwenningen Eine besondere Weihnachtsgeschichte

Von
Die Pastoralassistentin der katholischen Seelsorgeeinheit Villingen Jolande Berberich (links), die Ideengeber Tobias Aldinger, Veronika Kreutz und Simon Scholl, Organisator Klaus Büch und Klaus Gölz, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Schwenningen, präsentieren mit dem per Video zugeschalteten Andreas Güntter, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Villingen, die Kampagne zu "Weihnachten findet Stadt". Foto: Stern Foto: Schwarzwälder Bote

Wie kann Weihnachten in diesem Jahr, während einer Pandemie stattfinden? Eine Initiative christlicher Kirchen in Villingen-Schwenningen steht für Weihnachten trotz Corona. Auf einer Homepage können Informationen zur Garagenweihnacht, aber auch zu Gottesdiensten gefunden werden.

Villingen-Schwenningen. Das Weihnachten in diesem Jahr unter ganz besonderen Verordnungen gefeiert werden muss, ist seit dem zweiten Lockdown klar. Doch genau dies war für einige Christen aus der Doppelstadt der Grund dafür, etwas Besonderes aus diesem Fest zu ma chen. Bei der eigentlichen Vorbereitung eines Kindergottesdienst kam Tobias ­Aldinger, Veronika Kreutz und Simon Scholl die Idee, wie man Weihnachten in Zeiten der Pandemie feiern könnte.

In diesem Jahr könnte sich Garagenweihnachten etablieren. Und hierbei wollen die Verantwortlichen unter­stützen. Mit der eingerichteten Homepage www.weihnachten-findet-stadt.de informieren sie darüber, wie Weihnachten daheim, in der Garage oder auch auf einer Wiese funktionieren kann. "Jesus wurde schließlich auch nicht in einem Tempel geboren", so Aldinger, einer der Initiatoren.

Gottesdienste in der Stadt

Wie der Schwarzwälder Bote bereits berichtete, können Personen auf der Homepage nachlesen, wann und wo Gottesdienste der christlichen Gemeinden in Villingen und Schwenningen an Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen stattfinden. Wer Lust hat, ein Teil dieser Weihnachtsgeschichte zu werden, kann auf der Seite auch einen eigenen Ort, wie die eigene Garage oder der Garten hinter dem Haus, eintragen. Ab dem ersten Advent wird dann eine Landkarte auf der Homepage zu finden sein. Hier ist anhand der roten Nadeln zu sehen, an welchen Orten eine kleine Weihnachtsfeier stattfinden wird. Im Laufe der Adventszeit können noch weitere Orte hinzugefügt werden.

Fremden eine Herberge bieten wird hier zum Motto. Denn wer noch einen Platz in seiner Garage hat, kann (unter Beachtung der geltenden Corona-Vorschriften) diesen auf der Homepage angeben. Auch wenn mit der Familie die Zahl der vorgeschriebenen Haushalte schon überschritten werden sollte, kann die Veranstaltung eingetragen werden. Die Verantwortlichen freuen sich über jeden, der ein Zeichen setzt und zeigt "ich bin dabei".

Die Initiative christlicher Kirchen Villingen-Schwenningen steht für Weihnachten trotz Corona. "Weihnachten fällt nicht aus", so Simon Scholl einer der Ideengeber. Ganz im Gegenteil: Weihnachten findet statt. Und dies setzten die Organisatoren in Verbindung mit der Doppelstadt. Sie holten Verantwortliche der evangelischen wie auch der katholischen Kirchen beider Städte ins Boot. Diese waren von der Idee schnell begeistert, und nun entstand ein "stadtweites ökumenisches Projekt", berichtet Jolanda Berberich, Pastoralassistentin der katholischen Seelsorgeeinheit Villingen.

Private Veranstaltungen

Die Verantwortlichen machten darauf aufmerksam, dass es sich hierbei um private Veranstaltungen handeln wird. Daher ist auch jeder Veranstalter selbst für das Geschehen verantwortlich. Wichtig sei es vor allem, die dann geltenden Corona-Verordnungen zu beachten. In diesem Jahr wird man auf große Feiern verzichten müssen, dennoch soll es so die Chance geben, auch über den Gartenzaun hinweg mit Nachbarn feiern zu können.

Kommende Woche soll dann die Kampagne gestartet werden. "Werde Teil der Weihnachtsgeschichte" lautet ein Slogan, der schon bald auf Plakaten und Postkarten in der Doppelstadt zu sehen sein wird. Auch mit der Anspielung "Zu mir oder zu dir?" werben die Verantwortlichen.

Wer seine Garage als Herberge anbietet, wird von den Organisatoren eine E-Mail erhalten. Sie stellen Materialien wie Kerzen und Liedhefte bereit, die nach Vereinbarung abgeholt werden können. Auch das Friedenslicht von Betlehem könne man in die Garagen tragen. Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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