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Villingen-Schwenningen Ein "wahnwitziges Grusical" im Theater am Turm

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Regisseur Matthias Breithaupt (links) und sein jugendliches Ensemble kommen mit der Eigenproduktion "Villa Irrsinn", eine schwarze Komödie für die ganze Familie, auf die Bühne des Theaters am Turm an der Villinger Schaffneigasse. Foto: TaT Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Villingen. "Villa Irrsinn" – was sich anhört, wie eine Komödie, ist für Matthias Breithaupt schwer in Worte zu fassen. Der Regisseur der neuen Eigenproduktion des Theaters am Turm an der Villinger Schaffneigasse findet "wahnwitziges Grusical" noch am passendsten. Am Freitag, 11. Mai, ist Premiere.

Zehn jugendliche Schauspieler, darunter "alte Hasen" ebenso wie Bühnenneulinge, erzählen die turbulente Geschichte von Philipp (Daniele Matrella), der unter Legasthenie, Dyskalkulie und Verhaltensauffälligkeiten leidet. So sehen es zumindest seine Eltern (Jonathan Krien und Nathalie Weinmann). Philipp ist so ganz anders als seine Schwester (Rahel Holzmann), irgendwie schräg. Dabei will Philipp doch unbedingt schlau werden, er weiß nur nicht, wie.

Eines nachts taucht ein geheimnisvoller Taxifahrer (Lorenzo Mottillo) auf, der Philipp in die "Villa Irrsinn" bringt, wo ein berühmter Professor (Patrick Wehrstein) ihn innerhalb von drei Stunden allwissend machen soll.

Die Umsetzung des von Michael Miensopust 2012 auf die Bühne des Kinder- und Jugendtheaters am Landestheater Tübingen gebrachten ­Stückes hat Matthias Breithaupt und sein Ensemble einige Nerven gekostet. Zwar ist dessen Inhalt – Helicoptereltern in ihrer fehlgesteuerten Erwachsenenwelt "produzieren" einen Schulversager – noch recht greifbar, die paradoxen Erziehungsbotschaften und Phillips kurioser Weg, sich davon zu befreien, ist in Miensopusts Erzähltheaterstück aber so voller Action und Drive, dass es sowohl den Darstellern als auch dem Publikum schwerfallen könnte, zu Atem zu kommen.

Ist es nicht so, dass nicht Philipp schräg ist, sondern alle anderen? Ist menschliches Verhalten nicht immer eine Frage der Perspektive? Ist Philipp in Wahrheit gar kein Schulversager?

Sein Ensemble wird, da ist Matthias Breithaupt sicher, mit seiner und der Hilfe des ebenfalls jugendlichen Co-Regisseurs Nick Wälde, der Technik von Micha Kieninger, des von Lorenzo Mottillo und Artur Trautwein gesteuerten "lebendigen Bühnenbildes" sowie mit eigens für das Stück geschriebenen Musik von Johannes Becker und Teilen seiner Band "Orange GuGu" Antworten liefern. Dass dabei auch eine sprechende Stehlampe oder die Kalte Kathi, eine verzauberte, in einem Kühlschrank lebende Prinzessin beitragen werden, gehört zum Irrsinn der schwarzen Komödie.

"Villa Irrsinn" feiert am Freitag, 11. Mai, im Theater am Turm um 20 Uhr Premiere. Weitere Vorstellungstermine sind jeweils Freitag und Samstag, 12., 18., 19. 25. und 26. Mai. Karten gibt es im Vorverkauf für 14 (für Schüler und Studenten ermäßigt neun) Euro bei Morys Hofbuchhandlung in der Rietstraße.

 
 

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