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Villingen-Schwenningen Vier Verletzte bei Wohnungsbrand

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Die Feuerwehr musste eine Person aus der betroffenen Wohnung retten Foto: Marc Eich

VS-Schwenningen - Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Schwenningen hat am Samstagabend zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Vier Menschen wurden hierbei verletzt, einer davon schwer. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Mit einer anfangs unübersichtlichen Lage hatten es die Rettungs- und Einsatzkräfte zu tun, als sie am Samstagabend gegen 22.45 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Weilersbacher Straße gerufen wurden. Gemeldet wurde ein offenes Feuer im vierten Obergeschoss. Hiervon aufgeschreckt waren zahlreiche Bewohner des großen Mehrfamilienhauses ins Freie geflüchtet, die schließlich die Szenerie zum Teil angetrunken vor dem Haus beobachteten. Aufgrund der großen Anzahl der Bewohner - in den 73 Wohneinheiten waren rund 100 Personen gemeldet - schien zunächst unklar, wie viele Personen sich noch in Gefahr befanden.

Eine Person muss gerettet werden

Um die Lage zu erkunden, drang die Feuerwehr mit einem Trupp unter Atemschutz zur betroffenen Wohnung vor. Dort hatten Nachbarn nach Angaben der Polizei bereits versucht, den Brand im Wohnzimmer mit einem Pulverlöscher unter Kontrolle zu bekommen. Die Feuerwehr übernahm beim Eintreffen die Löscharbeiten und rettete außerdem den schwer verletzten 65-jährigen Wohnungsinhaber aus dem völlig verrauchten Stockwerk. Weitere Trupps kontrollierten darüber hinaus die weiteren Stockwerke, um sicherzugehen, dass sich keine weiteren Personen in Gefahr befanden.

Zwischenzeitlich meldete sich weitere Personen per Notruf aus deren Wohnung. „Alle Personen, die nicht in Gefahr waren, wurde dazu aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben“, berichtete Christian Krause, Kommandant der Feuerwehr Schwenningen, vor Ort gegenüber unserer Zeitung zum Vorgehen. Darüber hinaus habe man mit der Drehleiter das achtstöckige Gebäude von außen überprüft –  sie stand zudem bereit, um notfalls Personen zu retten.

Kripo leitet Ermittlungen ein

Der Rettungsdienst, welcher mit vier Rettungswagen und mehreren Notärzten vor Ort war, kümmerte sich dabei um mehrere Betroffene. Neben dem Wohnungsinhaber mussten drei verletzte Ersthelfer im Krankenhaus versorgt werden. Noch während seitens der Rettungskräfte überprüft wurde, ob sich tatsächlich alle Bewohner in Sicherheit befanden und das Haus belüftet wurde, nahm der Kriminaldauerdienst die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache auf. Erste Ermittlungen ergaben, dass in der Wohnung des Mannes der Brand möglicherweise durch eine unachtsam ausgedrückte Zigarette entstand.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 30 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst wurde, aufgrund der großen Anzahl von Betroffenen, vom Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes und einem Leitenden Notarzt unterstützt. Auch das DRK-Ortsverein stand für eine mögliche Versorgung zur Verfügung. Während der Dauer des Einsatzes blieb die Weilersbacher Straße gesperrt.

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