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Villingen-Schwenningen Schwenninger Umzug begeistert Groß und Klein

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Anmut pur: Der Schwenninger Hansel zieht durch die Stadt, von vielen tausend Besuchern bestaunt. Foto: Michael Kienzler

VS-Schwenningen - Bunt und einfach nur "schee" war der große Umzug im Fasnetssonntag in Schwenningen, der rund 25.000 Zuschauer an den Straßenrand lockte. Und diese hatten so einiges zu bestaunen.

Wenn 58 Zünfte aus Nah und Fern und mehr als 1500 Hästräger die Sturmbaldstraße und die Muslen herunterlaufen, -springen oder -fahren, dann gibt es immer wieder ein einmaliges Bild in der Schwenninger Innenstadt. Und wenn wie am Sonntag dazu das Wetter noch passt und die Sonne durchlugt, dann ist wohl jeder Narr in seinem eigenen Fasnetsglück.

Als Wiedergutmachung gibt es Gutsle & Co.

Umzugsorganisator Florian Radlinger von der Schwenninger Narrenzunft hatte wieder einen gekonnten Mix aus unterschiedlichen Zünften, Vereinen und Musikgruppen auf die Beine gestellt. Egal ob Warenbachhexen, Schindel-Hansel-Zunft oder Meckergilde: Viele befreundete Fasnetsvereine aus Villingen und Umgebung waren dabei, die mit Schalk und Klamauk nicht nur die – diesmal wieder vielzähligen – Ehrengäste auf der Tribüne am Muslenplatz begrüßten und mit diversen Aktionen neckten.

Apropos Necken: Vor allem die jüngsten Zuschauer kamen zudem nicht ungeschoren davon, als Teufel, Ziegen und Hexen mit ihren Fuchsschwänzen, Stofffetzen, Besen oder einfach nur mit Konfetti ihren Spaß trieben. Als Wiedergutmachung gab es Gutsle & Co – und das nicht zu wenig.

Die Zünfte nutzten den Schauplatz am Muslenplatz gerne, um ihrer gesamten Narretei freien Lauf zu lassen. Pyramiden, Karbatschen-Schnellen, Rauchfackeln oder drehende Strohwannen sorgten für allerlei Hingucker. OB Jürgen Roth und Landrat Sven Hinterseh mussten es am eigenen Leib miterleben.

Mit dabei waren ebenso Zünfte von weiter her. Die weiteste Anfahrt hatte laut Umzugssprecher Volker Müller die Narrenzunft Philippsburger Geese aus dem nördlichen Landkreis Karlsruhe. Sie besteht aus zwei Figuren, dem Bockseppel und den Geesen, das mittelalterliche Philippsburger Wort für Ziege.

Müller begrüßte auch die Holzklötzle Zimmerholz aus Engen, die mit Musikverein und Narrenfiguren unterwegs waren – natürlich mit Holzklötzen am Häs.

Schwenninger Narrenzunft bildet Abschluss

Deutlich kleiner ist hingegen der Narrenverein Nellenburg-Hindelwangen aus Stockach, wenngleich er aus vier Gruppierungen besteht, unter anderem dem Gangschlupfer mit seinem besonderen Leinengewand, an dem so allerhand Getier aus Höhlen und Gängen hängt.

Den unvergleichbaren Abschluss des rund zweistündigen Umzugs durch Sturmbühlstraße, Marktplatz, Muslen und Alleenstraße bis hin zur Bürkstraße bildete die Schwenninger Narrenzunft mit ihren verschiedenen Musigruppen und Narrenfiguren. Besonders hervorzuheben waren diesmal die Tännlelupfer mit 20-jährigem Bestehen sowie der Fanfarenzug, der vor 60 Jahren erstmals aufspielte. Der traditionelle Fanfarenzug-Weckruf "Hans und Liesl" wurde daher mit besonderer Lautstärke und Inbrunst gerufen.

Und dann kamen sie nach und nach: Hölzlekönig, Schantle, Moosmulle, Mooshexe und Hansel. Was für ein Bild, was für eine Fasnet.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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