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Villingen-Schwenningen Ein Jahr im Zeichen der Eisenbahn

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Klaus Schmidt, Vorsitzender der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins, präsentiert das rund 70-seitige Programmheft. Foto: Pohl Foto: Schwarzwälder Bote

Ein ereignisreiches Jahr liegt vor dem Schwäbischen Albverein in Schwenningen. Für den Vorsitzenden Klaus Schmidt spielt das Thema Eisenbahn im Jahresprogramm eine wichtige Rolle – aus einem ganz bestimmten Grund.

VS-Schwenningen. Vor 150 Jahren wurde die Eisenbahnstrecke zwischen Rottweil und Villingen mit ihren Zwischenstationen Lauffen, Deißlingen, Trossingen, Schwenningen und Marbach eröffnet. "Ein Jubiläum, von dem kaum einer weiß", sagt Schmidt mit einem Schmunzeln. Am 9. Oktober unternimmt er zu diesem Anlass selbst eine Ringzugwanderung, die am historischen Stellwerk am Schwenninger Bahnhof beginnt.

Gerne hätte er noch mehr zu diesem Thema gemacht, allerdings sei speziell in Schwenningen ein Bahnhofsfest nicht mehr möglich. "Es gibt zwei Gleise mit permanentem Durchgangsverkehr, da können wir keines mit einer historischen Dampflok blockieren", erklärt Schmidt. Vielleicht ergibt sich im Lauf des Jahres noch die Möglichkeit, eine Nostalgie-Fahrt zwischen Rottweil und Villingen zu veranstalten, hofft er.

Wer das Jahresprogrammheft des Schwäbischen Albvereins regelmäßig verfolgt, weiß, dass Klaus Schmidt in seinem Vorwort stets ein Thema in den Fokus rückt. So spielt der Eisenbahnverkehr nicht nur historisch in diesem Jahr eine bedeutende Rolle, sondern auch bei der Organisation der Ausflüge. "Mittlerweile machen wir vieles mit der Bahn. Einerseits aus Umweltschutzgründen, aber auch aus finanzieller Sicht ist es lukrativer." Die Buskosten, die auf einzelne Teilnehmer umgelegt würden, seien bei 20 bis 30 Teilnehmern einfach zu hoch. "So entscheiden sich viele Wanderführer mittlerweile für das Baden-Württemberg-Ticket oder für Fahrgemeinschaften mit Privatautos."

Für Familien

Im aktuellen Programm stehen bis März unter anderem noch verschiedene Schneeschuhtouren an. "Die kommen sehr gut an, auch bei jüngeren Teilnehmern", berichtet Klaus Schmidt. Die Schneeschuhe gebe es in drei verschiedenen Größen – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Tourtermine sowie die verschiedenen Routen sind im Programmheft aufgelistet. "Natürlich kann es aufgrund von Schneemangel immer dazu kommen, dass eine Ausweichroute gefunden werden muss", erklärt der Vorsitzende. Das sei aber kein Problem, manchmal müssten die Teilnehmer nicht mal sonderlich weit fahren, sondern nur in Richtung Alb.

Radfahrer willkommen

Der Schwäbische Albverein erweitert sein Angebot und öffnet sich für neue Interessengruppen. So sind immer mehr Radtouren im Jahresheft zu finden. "Das gab es früher nicht", erklärt Schmidt. Doch auch das gehöre mittlerweile dazu und bereichere die Auswahl des Angebots.

Mehrtägige Angebote

Besonders beliebt sind laut Schmidt allerdings die mehrtägigen Reisen. "Die sind meist sehr schnell ausgebucht." So geht es im Juli und August zum wiederholten Mal nach Rumänien. Vom 29. Juli bis 12. August dauert die Reise, die täglich ein anderes Erlebnis und diverse Tagesausflüge bietet. Hier dürfen nicht nur Vereinsmitglieder mit, sondern auch Nichtmitglieder. Allerdings unterscheiden sich die Preise so deutlich, "dass Anfang des Jahres viele Mitgliedsanträge eingereicht werden", berichtet Schmidt mit einem Augenzwinkern. Der Beitrag beläuft sich nämlich auf 35 Euro und die Rumänienreise koste beispielsweise für Nichtmitglieder 150 Euro mehr. "Das Schöne ist aber, Mitglied bleiben sie auch nach den Reisen", freut sich der Vorsitzende.

Ballett und Oper

Neben den Wandertouren bietet die Ortsgruppe auch Abonnements für das Staatstheater in Stuttgart an. Abonnenten haben die Möglichkeit, Ballett- oder Opernaufführungen zu besuchen. "Dieses Angebot liegt mir am Herzen", betont der Musikpädagoge.

Der Schwäbische Albverein bietet seinen Mitgliedern zwei Angebote. Jedes Mitglied kann den sogenannten "Wanderpass" für 120 Euro erwerben. Der Vorteil: Jeder Passinhaber erhält freie Fahrt bei allen im Jahresprogramm mit * gekennzeichneten Eintageswanderungen. Schöpft ein Teilnehmer alle Möglichkeiten aus, beträgt der Gesamtwert des Wanderpasses ungefähr 500 Euro. Für 40 Euro pro Person gibt es die "Wandercard". Sie ermöglicht es, bei allen eintägigen Wandertouren die Hälfte des Fahrpreises zu sparen.

Wichtig ist, dass Pass und Card nicht bei einer der Touren erworben werden können, sondern im Vorfeld beim Verein per Überweisung. Die Bankverbindung ist im Jahresprogramm hinterlegt.

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Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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