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Villingen-Schwenningen Ein Archiv für 8,5 Millionen Euro

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Villingen-Schwenningen - Bereits seit Jahren sucht man für das Stadtarchiv nach einer zukunftsfähigen Lösung. Diese will man nun auf dem Mangin-Gelände realisieren – und zwar mit dem Kreisarchiv zusammen.

Die Mängelliste zum Gebäude des Stadtarchivs in der Lantwattenstraße macht deutlich, warum schnelles Handeln erforderlich ist: Mängel im Brandschutz, das Erdgeschoss nicht beheiz- und nur schlecht lüftbar, eindringende Feuchtigkeit, defekte Wasserrohre und keine Barrierefreiheit. Kurzum: Die gegenwärtige Situation gewährleistet nicht mehr die sichere Unterbringung des Archivguts und widerspricht sogar den gesetzlichen Anforderungen. Kommt nun nach dem eigentlich übergangsweisen Umzug in die ehemalige Milchzentrale im Mai 1994 endlich eine zukunftsfähige Lösung für alle vier Standorte des Amtes für Archiv- und Dokumentenmanagement?

Im Technischen Ausschuss wird man sich kommende Woche mit dem Thema befassen. Geplant ist ein Neubau auf dem ehemaligen Mangin-Gelände (siehe Luftaufnahme) – mit einem Nutzungszeitraum von mindestens 50 Jahren. Hierbei thematisiert man ebenfalls die Vorteile, das Stadt- und Kreisarchiv unter eineinem Dach unterzubringen. So argumentiert die Verwaltung, dass die Nutzer mehr Informationen an einem Ort hätten – darunter ein Archivbestand der Stadt, der große Teile des Mittelalters abdecken würde und für die Kreisregion einmalig sei. Man hätte damit die größte Fachbibliothek "im weiten Umkreis" zur Verfügung.

In Vorarbeit wurde der Bestand des Archivguts beider Archive erfasst, daraus ergab sich laut Stadt ein Bedarf an Archiv- und Funktionsflächen von rund 3500 Quadratmetern für das Stadtarchiv und 2070 Quadratmeter für das Kreisarchiv. Realisiert werden sollen diese in einem Gebäude, in dem sowohl Magazinflächen, als auch "funktionale und administrative Einheiten" Platz finden und das auf eine "hohe Energieeffizienz mit geringsten Betriebs- und Wartungskosten" ausgelegt ist. Aufgrund der gravierenden Zustände im derzeitigen Archiv, soll das Gebäude außerdem schnell errichtet werden.

Das will sich die Stadt einiges kosten lassen. Insgesamt sind Baukosten in Höhe von 8,5 Millionen Euro veranschlagt – wobei der Gebäudeteil des Kreisarchivs an die Kreisverwaltung vermietet werden soll. Ob der Landkreis sein Archiv aber tatsächlich nach Villingen verlegen wird, steht noch in den Sternen. Denn auch Donaueschingen buhlt derzeit um den Standort.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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