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Villingen-Schwenningen Eigener Herd ist Goldes wert

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VS-Schwenningen. Schon seit einigen Monaten besteht die Behindertenwohngemeinschaft im Klösterle in Villingen. Dort wohnen sieben Menschen mit Behinderung und führen ein autonomes und selbstbestimmtes Leben zwischen Arbeit und Freizeitgestaltung. Bisher fehlte der Wohngemeinschaft ein entscheidender Bestandteil, um der gemeinsamen Wohnungsnutzung den Charakter eines Zusammenlebens im vollen Sinne zu geben: eine Küche. Der "Mach mit"-Förderverein hat in Zusammenarbeit mit der Schwenninger Malerwerkstätte Ernst Zimmermann und ihrem Inhaber Thomas Huber sowie der Firma Mömax aus Schwenningen diesen Mangel nun behoben.

Dank Geld- und Sachleistungen statteten der Verein sowie die Firmen die Wohngemeinschaft im Klösterle mit einer neuen Küche aus. Dort können die Bewohner ihre Mahlzeiten von nun an selbstständig und gemeinschaftlich zubereiten und einnehmen.

Während "Mach mit" 7500 Euro zum Kauf einer modernen Einbauküche inklusive elek­trischer Geräte bereitstellte, beteiligte sich Thomas Huber mit seinem Malerbetrieb durch die kostenlose Renovierung des Küchenraumes. Er leistete einen maßgeblichen Beitrag zur Schaffung eines gemütlichen Küchen- und Gemeinschaftsraumes. Die Firma Mömax beteiligte sich mit einer Sachspende, bestehend aus einem großen Küchentisch und zehn Küchenstühlen im Wert von 600 Euro. Auch die Familien der Bewohner beteiligten sich an der Renovierung.

Anlass dieser Spendenaktion ist das von "Mach mit" 2011 ins Leben gerufene Förderprogramm "Unterstützung für benachbeteiligte Menschen in unserer Gesellschaft", in dessen Rahmen der Verein nun auch verstärkt Menschen mit körperlichen und psychischen Behinderungen in den Fokus seiner Fördertätigkeit rückt.

"Wir sehen uns gerade hier besonders in der Pflicht", sagte Vorsitzende Helgina Zimmermann, "hat sich der Förderverein doch vor allem zum Ziel gesetzt, unschuldig in Not geratenen Menschen zu helfen. Auch war es immer unser Anliegen, nachhaltige Förderprojekte, die über bloße punktuelle Finanzhilfen hin­ausgehen, ins Leben zu rufen."

Ein weiterer Punkt, der dem Verein stets am Herzen gelegen und auch bei diesem Projekt im Mittelpunkt gestanden habe, sei die Schaffung nachhaltiger Strukturen.

 
 

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