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Villingen-Schwenningen Doppelstadt wächst immer mehr zusammen

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Kentucky Fried Chicken will sich in Villingen-Schwenningen ansiedeln. Foto: KFC

Villingen-Schwenningen - Die Doppelstadt wächst immer mehr zusammen. Das wird auch im Zentralbereich zwischen dem Gewerbegebiet Herdenen und dem ehemaligen Familienfreizeitpark deutlich. Hier stehen größere Projekte an.

Was wird derzeit gebaut? Welche Planungen laufen? Und wann werden die nächsten Bauprojekte umgesetzt? Wir geben einen Überblick über die derzeitigen Projekte im Zentralbereich.

Jugendkulturzentrum

Die Jugendlichen in Villingen-Schwenningen können sich freuen: Der Zeitplan für den Neubau des Jugendkulturellen Zentrums auf dem Gelände des ehemaligen Familienfreizeitparks – dem so genannten Klaremer Grund – steht. "Das Zentrum wird im Herbst fertig", berichtet Oxana Brunner, Pressesprecherin der Stadt. Die Arbeiten am Rohbau sind abgeschlossen, auch die Decke ist eingezogen, die Abdichtung steht kurz vor dem Abschluss. "Die Zimmerarbeiten sind ebenfalls bereits erledigt", so Brunner. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Arbeiten der Fensterbauer. Diese Woche sollen außerdem die Maßnahmen für die Technik angegangen werden – dann wird die Elektronik verlegt und damit begonnen, die Lüftung zu installieren. Brunner: "Insgesamt sind knapp 70 Prozent der Arbeiten bereits vergeben." Lediglich für die weitere Restarbeiten – Schreiner, Maler und Bodenverleger – müssen noch Handwerker gefunden werden. Das nächste Etappenziel ist übrigens am 27. April anvisiert – dann steht das Richtfest für das 2,5-Millionen-Euro-Projekt.

Kletterhalle

Direkt gegenüber soll es bald schon sportlich zugehen. Wie mehrfach berichtet, ist neben dem Jugendkulturzentrum der Bau einer Kletterhalle geplant. Der Spatenstich soll im Sommer, voraussichtlich im Juni oder Juli, erfolgen. Die Planungen von Investor Thomas Kohler sehen derzeit ein 1300 Quadratmeter großes Gebäude vor. 100 Quadratmeter stehen für einen rund 15 Meter hohen Kletterturm zur Verfügung, der größte Teil – etwa 900 Quadratmeter – gehört der Boulderanlage. Darüber hinaus ist ein Außenbereich geplant, um auch draußen bouldern zu können.

Alpenverein

In unmittelbarer Nähe wurde der Sektion Schwarzwald des Deutschen Alpenvereins (DAV) von der Stadt eine Fläche von 1000 Quadratmetern angeboten. Dort plant der DAV ein neues Sektionszentrum: Ein Gebäude mit rund 500 Quadratmetern, das Platz für die Geschäftsstelle samt Büros, zudem Seminar- und Schulungsräume bietet. Es wird mit Kosten von rund 800.000 Euro gerechnet. Wann Baubeginn ist, steht noch nicht fest.

Jugendverkehrsschule

Für rund eine Million Euro soll, ebenfalls im Klaremer Grund, die Jugendverkehrsschule neu gebaut werden. Denn: Der bisherige Standort an der Schwenninger Steige ist in die Jahre gekommen. Im Zentralbereich würde, so erklärt die Kreisverkehrswacht, der dringend benötigte Kreisverkehr eingerichtet und die räumliche Situation verbessert. Zudem könnten auch künftig Erwachsene mit ihren E-Bikes für das Verhalten im Straßenverkehr geschult werden.

Noerpel

Ruhig geworden ist es um die Pläne der Logistik-Unternehmensgruppe Noerpel. Die hatten eigentlich geplant, ihren bisherigen (angemieteten) Sitz Auf Herdenen in Villingen zu verlassen, um in der Salzgrube neu zu bauen. Hierzu wurde dort eine 42.000 Quadratmeter große Fläche erworben. Doch warum ist vom Spatenstich, der eigentlich im Sommer dieses Jahres geplant war, nichts mehr zu hören? Auf Anfrage des Schwarzwälder Boten heißt es aus der Zentrale in Ulm, dass ein Baubeginn erst in "zwei bis drei Jahren" angestrebt wird. Zu den Gründen war nichts zu erfahren. Damit bleibt IMS-Gear – neben der Aral-Tankstelle – vorerst das einzige Unternehmen, dass für eine Belebung der Salzgrube sorgt.

IMS-Gear

Weit fortgeschritten ist derweil der Neubau des neuen Werkes von IMS Gear in der Salzgrube. Die Arbeiten am Rohbau sind abgeschlossen, schon seit einigen Monaten läuft der Innenausbau. Im Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, dann werden die Produktionsflächen (rund 12.000 Quadratmeter) sukzessive mit Maschinen und Anlagen bestückt. Der Produktionsstart soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Kentucky Fried Chicken

Freunde von Fast-Food und Hähnchenspezialitäten dürfen sich freuen. Nachdem der Schwarzwälder Bote vor einigen Wochen bereits exklusiv berichtet hatte, dass das Unternehmen in der Doppelstadt eine Filiale eröffnen möchte, werden die Pläne nun konkreter. "Zu großer Wahrscheinlichkeit werden wir sogar noch dieses Jahr in Villingen-Schwenningen eröffnen", berichtet Abraham Bulun, der zuständige KFC-Franchise-Nehmer auf Anfrage unserer Zeitung.

Bulun, der auch die KFC-Filiale in Singen betreibt, hat VS schon länger im Blick, allerdings hatte sich die Standortsuche nicht ganz einfach gestaltet. Hinsichtlich seines favorisierten Standorts im Gewerbegebiet Neuer Markt gab es einiges zu klären – der Weg dürfte nun aber geebnet sein. So soll der Fast-Food-Hähnchenspezialist auf der Freifläche am Kreisverkehr gegenüber der Haisch-Tankstelle entstehen – und damit in unmittelbarer Umgebung zum Mitbewerber Burger King. Nun hofft Bulun, dass die Planungen einen baldigen Baubeginn im Zentralbereich ermöglichen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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