Foto: Bartler-Team

Tausende Gespenster, Skelette und Vampire geben sich in Messehallen Schwenningen ein Stelldichein.

Villingen-Schwenningen - Es war Halloween-Time, und die Schwenninger Messehallen verwandelten sich in eine Partyhochburg. Tausende von zähnefletschenden Vampiren, Skelette, eine bunte Gespenstervielfalt, gruselige Typen und apart gekleidete Geister machten die Nacht zum Tag.

Die wohl größte Halloween-Party im weiten Umkreis elektrisierte von Beginn an die Massen – auch die Hilfsdienste, die sich vorsorglich darum kümmerten, dass die Party in geordneten Bahnen ablief.

50 Security-Bedienstete wiesen dem gespenstischen Volk den Weg. Fünf Feuerwehrkameraden der einheimischen Wehr übernahmen die Brandwache. Im Stützpunkt vor der Festmeile hatten die Johanniter Bodensee-Oberschwaben ihre Zelte aufgeschlagen.

Zu mitternächtlicher Stunde lautete die erfreuliche Diagnose, bisherige Einsätze Fehlanzeige. Präventiv durchschritten ein paar Polizisten die Hallen. Doch das gespenstische Partyvolk hatte nur eins im Sinn: Feiern, feiern, feiern. Das begann bereits am Eingang, als große Plastikkürbisse den Weg wiesen. Vom großzügig gestalteten Empfang ging es direkt in die erste Partyhalle. Dort heizte ein DJ dem Festvolk in seinen bunten, schrulligen und schreckhaft glitzerenden Kostümen mächtig ein. Quasi als Appetizer führt der Weg mitten ins Epizentrum der Party.

Die Stimmung war bombastisch, der Bass dröhnte im Herzschlag-Rhythmus in den Ohren und auf der Bühne gab DJ Raffi Lusso alles. Die Hände des Publikums gingen synchron in die Höhe, die Stimmung steigerte sich zum Bersten. Zwischen den Hallen war reges Kommen und Gehen. An den Bars herrschte Hochbetrieb. Die Monsterzeit hatte Hochkonjunktur, als The Beatrockers-DJ’s die Bühne betraten.

Immer wieder fiel der Name von DJ Antoine. Der Hauptakt des Abends ließ sich Zeit. Insgesamt haben sich acht DJs auf zwei Floors in drei Messehallen angekündigt. Zu ihnen zählten auch DJ Sign, DJ 5-Fingerz oder DJ PLD. Gegen 1 Uhr betrat der Star des Abends die Bühne. Was zuvor kaum vorstellbar war, trat spontan ein: Das Gekreische wurde noch lauter. Antoine legte seine großen Hits auf. Cool, mega und bizarr verlief eine Party, die sich bis in die frühen Morgenstunden erstreckte.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: