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Villingen-Schwenningen Die Zuhörer lassen sich mitreißen

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Sie sind neu in der Szene: "The Singing Souls" aus Königsfeld. Unter Leitung von Melanie Sacher treten sie in der Markuskirche auf. Foto: Kouba Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Villingen. Für das recht große Ensemble Chorus Mundi war das Konzert in der Markuskirche ein Heimspiel, denn in den Gemeinderäumen wird immer geprobt. Schon Tradition hat das Adventskonzert. Neu beim Programm "Gospels and more" war die Vorgruppe "The Singing Souls", Sänger aus Königsfeld und Umgebung, die sich erst im April unter Leitung von Melanie Sacher zusammen taten, um dem Chorgesang zu huldigen.

Beachtliches war mit "Maria durch ein Dornwald ging" mit schöner Kyrie-Bearbeitung zu hören. Mit dem Cliff-Richard-Titel "Shine Jesus Shine" besangen sie den Herrn des Lichts, ein begeisterndes Kirchenlied, das noch mehr vom Projektchor erwarten lässt. Mit "Machet die Tore weit" begrüßte Peter Hastedt alle Akteure und das Publikum. Viel Lob durfte der Kantor für seine mannigfache Unterstützung empfangen. Ein umfangreiches Programm gestaltete der Chorus Mundi, das bestens bei den Zuhörern ankam, die oft mitsangen und sich durch rhythmisches Klatschen und Fingerschnippen mitreißen ließen.

Als quirliger Motor erwies sich Jacob Fauser, der mit viel Körpereinsatz den über 30 Köpfe zählenden Chor leitete, sich selbst gesanglich einbrachte (call & response) und das Bad in der Menge nicht scheute. Über einige Solisten aus eigenen Reihen verfügt der Chor, darunter ein hervorragender Bassist, der bei "Nobody knows the trouble I’ve seen" eine soulig-groovende Stimme entwickelte. Daneben tat sich Manuel Draxler als versierter Pianist hervor, der sicher begleitete und rhythmisch-melodiöse Impulse einbrachte.

Mit viel Power stieg man bei "Glory be to God on high" ein, um gefühlvoll aus mystischer Piano-Tiefe entwickelt ein leichtes Crescendo und einen harmonischen Abschluss bei "I sing holy" zu entwickeln. Wiegenden Charakter trug "You are my home", und wiederholungsreich kam "Thank you Lord" herüber. Von lateinamerikanischen Rhythmen war die "Brasilian Christmas Carol" geprägt, und rhythmisch schwer war "Just can’t it all" zu bewältigen.

Einen klassisch-romantischen Anstrich erfuhr "Give me Jesus", und als Markstein wurde "Jesus is a Rock" präsentiert. Gar nicht sprachlos, sondern beseelt gelang "Speechless", und mit schönen Solostimmen ertönte "Draw me close", um danach einen guten und großen Gott zu besingen. Mit "Everything" wollte sich der Chorus mundi verabschieden, doch fällig wurde eine Zugabe.

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