Marina Kloiber-Jung Foto: Marc Eich

Diplom-Verwaltungswirtin fordert Sozialbürgermeister, um Doppelstadt zusammenzuführen.  Mit Video

Villingen-Schwenningen - Ihre größte Schwäche? Marina Kloiber-Jung überlegt nicht lange: "Das ich nicht aufhören kann, bevor ich ein Projekt zu Ende gebracht habe". Ob das wirklich eine Schwäche ist? Oder vielleicht doch eher eine Stärke? Sei's drum. Die Diplom-Verwaltungswirtin weiß jedenfalls, wo sie hinwill: Auf den Chefsessel im Rathaus.

Villingen-Schwenningen habe viele infrastrukturelle Mängel, führt die 36-Jährige aus. Diese müssten dringend angegangen und aufgearbeitet werden. Dafür, ist Kloiber-Jung überzeugt, sei sie die Richtige. "Weil ich bewiesen habe, dass ich aufräumen kann", sagt sie mit Blick auf ihre Tätigkeit als Betriebsleiterin bei der TDVS.

Sozialbürgermeister soll her

In puncto Stadtzusammenführung setzt die OB-Kandidatin unter anderem auf mehr Personal. Ein Sozialbürgermeister soll her. Das sei längst überfällig, schließlich gebe es viel aufzuarbeiten, findet die zweifache Mutter. Städte von vergleichbarer Größe hätten teilweise bis zu vier Sozialbürgermeister.

Zudem, findet die OB-Kandidatin, müsse man Villingen und Schwenningen als Ganzes nach vorne bringen. Für die Doppelstadt brauche es ein Gesamtkonzept. Das alleine werde schon viele Ungleichheiten beseitigen und das Wir-Gefühl stärken. Mehr von Marina Kloiber-Jung gibt es im Video:

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