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Villingen-Schwenningen Die Messe der "Mutigen"

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Fotos: Pohl Foto: Schwarzwälder Bote

Die Jobs for Future auf dem Messegelände in Schwenningen ist eröffnet. Lange war unklar, ob der Corona-bedingte Nachholtermin überhaupt stattfinden kann. Nun ist klar: Bis Samstag präsentieren rund 100 Aussteller ihre Berufs-, Aus- und Weiterbildungsangebote.

Villingen-Schwenningen. "Wir haben nicht aufgegeben und es letztlich geschafft, die Jobs for Future zu verschieben", lobte Stefany Goschmann, Geschäftsführerin der Südwest Messe- und Ausstellungs-GmbH (SMA), bei der Eröffnung am Donnerstagvormittag vor allem ihre Mitarbeiter, die die Messe kurzfristig ermöglicht haben. Doch auch die rund 100 Aussteller hätten "Mut bewiesen", in Zeiten wie diesen an einer Messe teilzunehmen, betonte Goschmann.

Die 18. Jobs for Future ist durch die Corona-Pandemie alles andere als eine Routine-Veranstaltung, sondern steht laut Goschmann unter neuen Voraussetzungen. "Es ist alles ein bisschen anders dieses Jahr."

Wichtige Kontaktbörse

Der Schauplatz mit den vier gewohnten Ausstellungshallen A bis D ist derselbe. Allerdings ist die Dichte der einzelnen Stände ungefähr so, wie sie sonst am zweiten Aufbautag der Messe ist. Abstand halten und Maske tragen sind zwei Grundvoraussetzungen des Hygienekonzeptes für die Indoor-Veranstaltung, wenngleich die Hallen durch dauerhaft offene Tore nicht geschlossen sind.

Die Verringerung der Ausstelleranzahl von etwa 300 auf gut 100 soll der Bedeutung der Berufsmesse allerdings keinen Abbruch tun. "Die Jobs for Future verwandelt die Messe in eine innovative Kontaktbörse", sagte Oberbürgermeister Jürgen Roth in seiner Eröffnungsrede. So gehörten für Veranstalter und Aussteller, aber auch für Besucher eine Portion Mut dazu. "Mit Blick auf Corona haben ist doch bei jedem ein kleines Männchen im Hinterkopf, das fragt: Musst Du dir das jetzt antun?", drückte der OB mögliche Skepsis bildlich aus.

"Allerdings kann ich jetzt schon sagen, wenn ich mir die Disziplin der jungen Besucher anschaue, haben Sie alles richtig gemacht!" Deshalb rät das Stadtoberhaupt diese Messe wie sonst auch als Gelegenheit zu nutzen, sich über Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt sowie in der Ausbildungswelt zu informieren. "Es sind noch einige Ausbildungsplätze für das laufende Jahr zu besetzen." Als spannend empfinde er es, dass nicht nur die klassischen Ausbildungsberufe auf der Jobs for Future vorgestellt würden, sondern eben auch nicht alltägliche Berufe wie der des Nudelmachers, des Brauers oder des Mälzers. Die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, die eine solche Messe auch bietet, unterschätze man oftmals. Auch die sollten die Besucher nutzen, rät der OB.

Birgit Hakenjos-Boyd, IHK-Präsidentin und Schirmherrin der Jobs for Future, bezeichnete die Messe als eine der bedeutendsten "in unserer Hightech-Region und in ganz Süddeutschland". Während sie das Angebot und die Arbeit der "exzellenten Hochschulen in unserer Region" lobte, betonte die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer aber auch, dass Absolventen von dualen Ausbildungen zwingend gebraucht werden. "Denn, wir brauchen Fachkräfte", sagte Birgit Hakenjos-Boyd.

Sie verwies ebenfalls auf die zahlreichen noch offenen Ausbildungsstellen, die Unternehmen zu bieten hätten. "Deshalb ist die Jobs for Future so wichtig, denn hier treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Und der Mensch ist eben ein soziales Wesen, der den persönlichen Kontakt braucht. Es geht nicht alles nur digital", ist die Schirmherrin überzeugt.

Weitere Informationen: Die Jobs for Future ist am Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eine Registrierung der Besucher ist verpflichtend.

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