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Villingen-Schwenningen Die Hochzeitsglocken läuten

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Zwei Volksbanken reichen sich die Hand für den Bund fürs Leben: die Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau und die Volksbank in der Ortenau. Als "Volksbank im Südwesten" wollen sie künftig durchs Leben gehen.Foto: © underdogstudios – stock.adobe.com/Montage: Köppel Foto: Schwarzwälder Bote

Auch wenn landauf, landab gerade Hochzeiten abgeblasen werden – eine findet aller Voraussicht nach statt: die Banken-Hochzeit der Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau mit der Volksbank in der Ortenau.

Schwarzwald-Baar-Kreis/Ortenau. Die Save-the-date-Nachricht ging im Januar raus: Bis März, so hieß es, sollen die Sondierungsgespräche abgeschlossen sein. Nun, fünf Tage vor Ablauf des Monats, ließen Joachim Straub, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau, und sein Kollege bei der Volkbank in der Ortenau, Markus Dauber, in einer Onlinekonferenz Taten folgen. Sie erklärten die Sondierungsgespräche für beendet. Und beide haben Ja gesagt.

Was nun folgt, die eigentliche Hochzeit, ist eine Formalie. Im Juni soll die beschließende Vertreterversammlung stattfinden – vorausgesetzt, das Coronavirus durchkreuzt diese Pläne nicht. Eine solch wichtige Entscheidung muss normalerweise bei einer Präsenzversammlung fallen, betonte Voba-Chef Joachim Straub. Und obgleich die Politik gerade auch in solch wichtigen Entscheidungsprozessen den Weg für ungewöhnliche Methoden wie Telefon- oder Internetkonferenzen ebne, wolle man in dieser Sache möglichst daran festhalten.

Aufhübschen musste man die Braut für die rechtlich übernehmende Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau im übrigen nicht – mit der Volksbank in der Ortenau rangiert man beinahe auf Augenhöhe. Zusammen bringt man am Ende eine Bilanzsumme von rund acht Milliarden Euro zusammen, wobei man, wie Straub und Dauber klarstellten, sogar schon mit den zehn Milliarden in drei bis vier Jahren liebäugele. Am Ende liege man wohl unter den größten zehn, wenn nicht gar unter den größten fünf Volksbanken im Land. Und auch der gemeinsame Ehename ist gefunden: "Volksbank im ­Südwesten" will man heißen.

Rosig sind die Zeiten für die Banken gerade nicht. Die Bankenregulierung, die Niedrigzinsphase, die demografische Entwicklung und ein immer globalerer Wettbewerb sorgen dafür. Eine Zwangsheirat soll die Verschmelzung der beiden aber trotz der in der Branche vorherrschenden "Unwetterwarnung" nicht sein, betonten die Chefs, die später ausdrücklich als Co-Vorstände agieren möchten, bei der Online-Konferenz am Donnerstag. Nein, man ist sich, das zeigen Bilder sechs lachender Vorstandsmitglieder, grün. Und die nun zu vollziehende Fusion sei eigentlich ohnehin nur die "logische Folge" einer langjährigen Zusammenarbeit.

Fruchtbar sein soll der Zusammenschluss auch, man ist guter Hoffnung auf ein größeres Marktgebiet und ein stärkeres Entwicklungspotenzial für Zukunftsthemen, Mitarbeitern sollen sich etwa bessere Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen und den Kunden weiterhin wettbewerbsfähige Gebühren und Konditionen. 238 000 Kunden, 115 000 Mitglieder, fast 1000 Mitarbeiter und 37 Standorte, das sind die Pfunde, mit welchen man bald wuchern kann.

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