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Villingen-Schwenningen Die Glassteine sind besonders beliebt

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Haben alle Hände voll zu tun: (von links) Karl Löffler, Hartmut Machauer, Karlheinz Beertsche sowie Reinulf Kundigraber. Fotos: Bloss Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Mareike Bloss

Wenn der Frühling in Schwenningen Einzug hält, sind auch sie wieder mit Hake, Schaufel und Besen im Großeinsatz: die LGS-Freunde, die den Barfußpfad auf der Möglingshöhe fit für die Freiluftsaison machen.

VS-Schwenningen. Die Folien, die den Barfußpfad im stillen Winterschlaf gelagert hielten, sind bereits abgedeckt und werden von Reinulf Kundigraber gesäubert. "Den Sommer über haben wir sie in unserem Raum im Umweltzentrum gelagert. Dort befinden sich auch unsere übrigen Utensilien", berichtet er.

Zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen der LGS-Freunde war Kundigraber gestern zum ersten Mal in diesem Jahr vor Ort auf der Möglingshöhe. Die Felder abdecken, aufhaken und mit den unterschiedlichsten Materialien zu füllen, das stehe auf der "To-do-Liste" an erster Stelle, erklärt der rüstige Rentner.

Und was er und seine Kollegen anschließend in die Felder schütten, das wird wieder für Leuchten in den Augen der zahlreichen Kinder, die von Mai bis Oktober zu Besuch auf der Möglingshöhe sind, sorgen: Sägespäne, Torf, Sand, Kiefernzapfen oder Kies, die zumeist von Firmen aus der Umgebung gespendet werden, werden herangekarrt. Bei den Kindern ganz hoch im Kurs: die blauen Glassteine, sagt Helfer Hartmut Machauer, der gerade eine Fuhre herbei holt. Sie symbolisierten nicht nur den Neckar, sondern würden auch gern einmal in die Hosentaschen gesteckt und mitgenommen. "Wir laden rund drei Kubikliter hinein, die reichen dann wieder für ein paar Jahre", meint Machauer schmunzelnd.

Bereits im sechsten Jahr lockt der Barfußpfad Kinder und Familien auf die Möglingshöhe – und das nicht nur aus Schwenningen. "Es kommen auch Schulklassen von auswärts, die ihren Wandertag hier verbringen", erzählt Machauer. Besonders kurz vor den Sommerferien herrsche rund um den Erlebnisparcours ein "Mords-Hallo".

Der 1. Mai sei stets der Stichtag für die jährliche Eröffnung des Barfußpfades, denn erst dann mache die Stadt die Wasserstelle sowie die Toiletten auf der Möglingshöhe auf. Selbst wenn das erst recht spät erfolge, sind die LGS-Freunde mit der Kooperation mit der Stadt zufrieden. "Die Unterstützung ist da, ein Anruf genügt", meint Reinulf Kundigraber.

Bis Anfang Oktober ist buntes Treiben auf der Möglingshöhe angesagt, und das bedeute für die LGS-Freunde wöchentliche Pflege des Barfußpfades. Rund zwölf Ehrenamtliche der engagierten Truppe, die zudem das Rosenbeet am Stellwerk mit Liebe zum Detail pflegt, sind die Saison über im Einsatz. Wer Wochendienst hat, wird zu zweit rund viermal pro Woche eingesetzt.

Arbeitsgruppe freut sich über Mitstreiter

Das ehrenamtliche Engagement erfordert dabei auch große körperliche Arbeit – die ein oder andere helfende Hand mehr würde der Gruppe bestimmt gut tun, meint Hartmut Machauer. Trotzdem sagt er: "Wenn wir sehen, dass so viele Menschen kommen und sich am Barfußpfad erfreuen, dann wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben."

Vor fünf Jahren hatten sich die LGS-Freunde im Zuge der Landesgartenschau als Arbeitsgruppe aus der dem Verein "Pro VS" gebildet und betreuen sowohl den Barfußpfad auf der Möglingshöhe sowie das Rosenbeet am Stellwerk im Neckarpark. Jeden ersten Montag im Monat findet im Hotel Neckarquelle um 19.30 Uhr ein Stammtisch Mitstreiter mit grünem Daumen sind jederzeit willkommen.

 

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