Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen DGB ruft zur Teilnahme an Fridays for Future auf

Von
Nicht nur junge Leute, auch Beschäftige aus Betrieben und Verwaltung sollen nach dem Willen des DGB mitdemonstrieren. Foto: Volz

Villingen-Schwenningen - Der DGB Kreisvorstand ruft die Beschäftigten in Betrieben und Verwaltungen auf, sich im Rahmen der arbeitsrechtlichen Möglichkeiten an der Aktion "Fridays for Future" zu beteiligen. Der Klima-Aktionstag beginnt am 20. September, um 11.30 Uhr am Bahnhof in Villingen.

Der DGB Kreisverband Schwarzwald-Baar teilt das Ziel der Bewegung "Fridays for Future", einen grundlegenden ökologischen Umbau der Wirtschaft und Gesellschaft zu vollziehen, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden. Dabei sei wichtig, dass die notwendigen Schritte rasch eingeleitet werden – hin zu einer sozialen, ökologischen und demokratischen Transformation.

"Damit dieser Schritt gelingt, brauchen wir eine breite Mehrheit in der Zivilgesellschaft und deshalb unterstützen wir als Gewerkschaften die Aktionen vor Ort", erklärt DGB Kreisvorsitzender ­Andreas Merz.

Bei den Gesprächen mit Vertretern von "Fridays for Future" sei man sich einig gewesen, dass Klimaschutz nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen darf. Beschäftigung und gute Arbeit müssten in einer ökologischen Wirtschaft erhalten und ausgebaut werden.

Klimaschonende Alternativen sollten bezahlbar sein

Um die Klimaziele zu erreichen, seien dringend notwendige Maßnahmen wie der Schienenausbau, die Förderung der Gebäudesanierung, der Ausbau der Stromnetze und die Umsetzung alternativer Mobilitätskonzepte voranzubringen, so die Mitteilung des DGB. Dabei müsse aber auch klar sein, dass die klimaschonenden Alternativen für die Menschen bezahlbar sein müssen. Sie dürften nicht zu höheren Lebenshaltungskosten führen.

Um die Investitionen für den Klimaschutz zu finanzieren, müssten stärkere Schultern mehr tragen als schwächere. Deshalb müssten hohe Vermögen und Erbschaften besteuert werden. Des Weiteren müssten das Dogma der schwarzen Null und die Schuldenbremse endlich vom Tisch, betont Peter Fischer, Gewerkschaftssekretär des DGB in Südbaden.

"Junge Menschen, die freitags auf die Straße gehen, sorgen sich zu Recht um ihre Zukunft. Ihr Anliegen verdient unsere Unterstützung", unterstreicht Nico Schurr vom DGB-Kreisvorstand.

Und auch die Initiative "Omas gegen rechts" will die Bewegung "Fridays for Future" unterstützen und am kommenden Freitag in Villingen mitdemonstrieren.

Artikel bewerten
24
loading

Top 5

1

Kommentar

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.