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Villingen-Schwenningen Das Warten hat ein Ende

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Schulleiter Bernd Ellinger präsentiert die ersten Vorboten der neuen Gefahrstoffschränke: An dieser Stelle wird die Verbindung zur Lüftung installiert. Foto: Pohl Foto: Schwarzwälder Bote

Seit etwa zwei Jahren wartet der Schulverbund am Deutenberg auf Gefahrstoffschränke, die eine sichere Lagerung von chemischen Stoffen sowie den praktischen Chemie-Unterricht ermöglichen. In den Osterferien sollen sie nun geliefert werden.

VS-Schwenningen. Wird es tatsächlich wahr, dass die Schüler des Schulverbunds am Deutenberg noch in diesem Schuljahr wieder praktischen Chemie-Unterricht erleben werden? "Aktuell habe ich die Information, dass die Gefahrstoffschränke in der ersten Osterferien-Woche geliefert und montiert werden", berichtet Schulleiter Bernd Ellinger. Demnach erwartet er, dass diese – "nach sicherlich notwendiger Abnahme" – in wenigen Wochen genutzt werden können. "Und dann kann ich auch die Dienstanweisung wieder aufheben", versichert Ellinger.

Der Schulleiter hatte am 16. Mai des vergangenen Jahres die Anweisung erteilt, dass aufgrund der fehlenden Sicherheitsvorkehrungen keine chemischen Versuche im Unterricht gemacht werden dürfen (wir berichteten). "Das hatte natürlich Einfluss auf den Lehrplan und die Art des Unterrichts", erklärt Ellinger die unausweichliche Maßnahme. Ganz aktuell schiebe ein Kollege das Thema "Säuren und Salze" in der Klasse 9c der Realschule noch immer vor sich her. "Von anderen Kollegen weiß ich, dass die praktischen Versuche im Unterricht durch entsprechende Youtube-Videos ersetzt wurden", zeigt Ellinger die Hilfsmittel der Lehrer auf. Doch das sei natürlich kein Ersatz für die Experimente.

Das leidige Thema soll also demnächst beendet sein. Nach gut zwei Jahren Wartezeit ist Ellinger aber nach wie vor ein wenig skeptisch. Verständlich, denn schließlich gab es laut dem Schulleiter bereits drei Termine, an denen die Schränke hätten kommen sollen. Insbesondere die Lieferzeit habe der Schule immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Ich gehe dieses Mal aber davon aus, dass es klappt", versucht er Optimismus auszustrahlen.

Selbstverständlich wäre der Schulleiter froh, wenn er wenigstens hier einen Haken dahinter setzen könnte. Schließlich hat er noch weitere Baustellen in seinem Gebäude. Unzählige defekte Jalousien sowie stellenweise abgenutzter und von Stolperfallen übersäter Teppichboden, verursachen bei Ellinger seit Monaten Sorgenfalten. Wie berichtet, hat sich in Sachen Fußboden zwar hier und da schon etwas getan, "fertig sind wir aber noch lange nicht", betont Ellinger.

Eine Entscheidung, wie es mit dem Gebäude des Schulverbunds weitergeht, "muss in diesem Jahr fallen", erklärt Oxana Brunner, Pressesprecherin der Stadt. Einerseits würden zwar sukzessive Instandsetzungsarbeiten vorgenommen werden. "Aber im Laufe des Jahres muss der Gemeinderat auch beschließen, ob eine Generalsanierung geplant wird", so Brunner. Dass das ausgerechnet in diesem Jahr noch passieren soll, hängt mit den Containern zusammen, die derzeit vom Gymnasium genutzt werden. Es gibt Überlegungen, dass der Schulverbund im Falle einer Gebäudesanierung dann genau in jenen Containern unterrichten soll. "Deshalb muss der Gemeinderat dieses Jahr entscheiden, ob die Container 2019 gekauft werden, oder ob nur die Restrate der Miete bezahlt wird und sie danach wieder abgegeben werden", erläutert Brunner. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass klar sein muss, ob die Container zeitnah eine Weiterverwendung finden.

Im diesjährigen Haushalt sind 100 000 Euro eingestellt, die sofort abrufbar wären. Zudem seien 200 000 Euro 2017 nicht investiert worden. "Für die Planung der Sanierung würden etwa 200 000 Euro benötigt, der Rest könnte dieses Jahr für die Instandsetzungen verwendet werden", erklärt Oxana Brunner die vorhandenen finanziellen Mittel.

 
 

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