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Villingen-Schwenningen Coronavirus: Statt der Schulbank das heimische Sofa drücken

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Foto: Murat Foto: Murat

Villingen-Schwenningen - Die Corona-Krise zwingt die Schüler aus VS zu Hause zu bleiben. Drei junge Leute erzählen, wie sie diese Ausnahmesituation erleben und welche neuen Hobbys sie in der Zeit gefunden haben. Am Ende waren sie sich alle einig: "Normale Schule ist schon besser."

Gina Gentner, Zinzendorfschulen Königsfeld:

Eigentlich sollte die 19-jährige Abiturientin in einem Monat ihr Abitur schreiben, doch daraus wird aufgrund des Coronavirus erst einmal nichts. Die Prüfungen wurden vom Kultusministerium auf Ende Mai verschoben, doch ob sie dann wirklich stattfinden können ist noch unsicher. Gina Gentner hofft, dass die Abiturprüfungen nicht noch weiter verschoben werden, "wir wollen das Ganze endlich hinter uns haben", so ihre Meinung.

Etwas Positives kann sie der Situation, nicht mehr in die Schule zu müssen, trotzdem abgewinnen: "Man kann sich einfach in seinem Schlafanzug an den Schreibtisch setzten und selbst entscheiden, wie und wann man welche Aufgaben bearbeiten will."

Neben dem Kontakt zu ihren Freunden fehlen ihr vor allem die Proben mit ihrem Musikverein. Dort spielt sie Klarinette und nutzt dies auch als Ausgleich gegen den Abistress.

"Gerade in den Proben muss man sich komplett auf die Musik konzentrieren und bekommt so den Kopf frei." Einen Vorteil hat sie allerdings zu den anderen Mitgliedern. Da ihre Mutter Saxophon und ihr Vater Keyboard spielen, können sie zumindest im Kleinen weiter zusammen musizieren.

Finn Kodweiß, Albert-Schweitzer-Schule Villingen:

Statt jeden Morgen in die Schule zu gehen, bekommt Finn Kodweiß jeden Morgen per E-Mail oder dem Microsoft-Team-Programm eine Reihe von Aufgaben von seinen Lehrern geschickt. "Das ist vor allem mega aufwendig", so das Fazit des Elftklässlers. "Man muss erst alle Aufgaben herunterladen, aus­drucken, bearbeiten und danach wieder einscannen, um sie dann dem Lehrer zur Kontrolle schicken zu können." Die Arbeiten warten dann gesammelt nach den ­Osterferien auf ihn. Einen genauen Plan, wie es zum Thema Schule weitergehen soll, habe noch niemand.

Da er sich nur noch online mit seinen Freunden treffen kann, nutzt er die neue Freizeit, sich auf den Sommer vorzubereiten. Zusammen mit seinem Bruder trainiert er mit 20 Minuten Trainingsvideos von YouTube.

Kiara Ghebremicael, Kaufmännische Schulen 1, Villingen:

Auch Kiara Ghebremicael aus Villingen steckt gerade total in den Abitur-Vorbereitungen. Sie freut sich zwar über die zusätzliche Zeit zum Lernen, welche die Coronakrise ihr verschafft. Gleichwohl fehlt ihr der persönliche Kontakt mit den Lehrern, um nachfragen zu können. Den Vorschlag einiger Politiker, das Abitur ohne Prüfungen zu vergeben, findet sie schwierig.

"Ich würde zwar davon profitieren, aber viele von uns haben noch nie eine Prüfung geschrieben und würden dann erst im Studium das erste Mal mit so einer Situation konfrontiert werden."

Eigentlich spielt sie nebenher in ihrer Freizeit in Schwenningen Handball in einem Verein, doch die Trainings fallen bis auf Weiteres erst eimal aus. Eine Alternative hat sie noch nicht gefunden. "Ich habe es einmal mit Homeworkout-Videos probiert, aber dafür bin ich dann doch zu unmotiviert."

Sorgen macht sich die 19-Jährige in dieser Zeit vor allem um ihre Großeltern. Da ihre Oma noch arbeiten muss, sorgt sie sich, dass diese sich dabei mit dem Virus an­stecken könnte.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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