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Villingen-Schwenningen China steht im Mittelpunkt

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VS-Villingen. Die Arbeitsgruppe VS der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt zu einem Vortragsabend über Menschenrechtsverletzungen in China am Donnerstag, 23. November, 19.30 Uhr, beim Bildungswerk Heilig Kreuz, Hochstraße 34, Villingen, ein.

Hauptreferent ist Huige Li, der seit 2011 am Institut für Pharmakologie der Universität Mainz tätig ist und sich neben seinen Lehr- und Forschungsarbeiten im Bereich Medizinethik engagiert.

Das bevölkerungsreichste Land der Erde – eine wirtschaftliche und politische Großmacht – zeigt sich immer wieder mit dem zweiten Gesicht als Menschenrechtsverletzer, heißt es in der Ankündigung. Im Fokus stehen an diesem Abend die Themen "Organraub" und "religiöse Verfolgung". Obwohl es in China nur sehr wenige freiwillige Organspender gibt, ist die Zahl der Transplantationen sprunghaft gestiegen. Viele starke Hinweise sprechen dafür, dass zusätzlich zu den zum Tode verurteilten Gefangenen auch unschuldige Glaubensgefangene gezielt wegen ihrer Organe getötet werden.

Die religiöse Verfolgung bezieht sich auf die Romtreue Untergrundkirche, auf nicht staatlich registrierte Hauskirchen und ebenso auf nicht angemeldete missionarische Aktivitäten allgemein. Etliche Asylbewerber aus den verfolgten Hauskirchen gibt es auch im Umkreis von VS. Das System der Zwangsarbeitslager wurde zwar offiziell als beendet erklärt, existiert aber unter einem anderen Namen weiter. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind erbeten.

 
 

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