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Villingen-Schwenningen Bundesweite Razzia gegen Schleuserbande

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Die Bundespolizei hat in Schwenningen eine Person in Gewahrsam genommen. Foto: Marc Eich

Villingen-Schwenningen - Schlag gegen eine bundesweit agierende Schleuserbande: Unter anderem in Villingen-Schwenningen ist die Bundespolizei am Donnerstagmorgen mit starken Kräften angerückt, um mehrere Objekte zu durchsuchen. Insgesamt waren in den Einsatz 180 Beamte involviert.

Eine Person abgeführt

In der Doppelstadt hatten die Ermittlungsbehörden ein Mehrfamilienhaus in Schwenningen durchsucht und eine Person in Gewahrsam genommen. Die Beamten rückten am Morgen mit drei Kastenwagen und drei Zivilfahrzeugen an und hatten dabei ein Objekt in der Mutzenbühlstraße im Visier. In der Erdgeschosswohnung durchsuchten die Beamten die Räumlichkeiten und beschlagnahmten dabei mehrere Beweisstücke. Außerdem wurde einer der Bewohner gegen 11 Uhr - zum Ende des mehrstündigen Einsatzes - abgeführt.

Durchsuchungen in fünf Bundesländern

Die Beamten der Bundespolizei vollstreckten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart darüber hinaus Durchsuchungsbeschlüsse in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen), Marl (Nordrhein-Westfalen), Buxtehude (Niedersachsen), Brannenburg (Bayern) und Itzehoe (Schleswig-Holstein). Wie einer Pressemitteilung zu entnehmen war, werden insgesamt zwölf Personen, hierunter eine deutsche und elf syrische Staatsangehörige, des gemeinschaftlichen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern in Tateinheit mit Missbrauch von Ausweispapieren verdächtigt.

Zahlreiche Beweisstücke sichergestellt

Ausgangspunkt der Ermittlungen war laut den Ermittlungsbehörden eine im Februar 2018 am Flughafen Stuttgart festgestellte unerlaubte Einreise, aus welcher sich der Verdacht des Einschleusens von Ausländern ergeben hätte. In Folge der weiteren Ermittlungen seien weitere Drittstaatsangehörige identifiziert worden, die mittels missbräuchlich genutzter Ausweispapiere in Deutschland eingereist waren. Bei den Durchsuchungen sind nach Angaben der Bundespolizei Mobiltelefone, Computer, Quittungen, Buchungsbestätigungen, Kontounterlagen und Ausweisdokumente sichergestellt worden. Auch einen Schlagstock habe man konfisziert. Die Auswertungen und Ermittlungen dauern an.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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