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Villingen-Schwenningen Brand in Galvanikbetrieb löst Großeinsatz aus

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Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Kräften an. Foto: Marc Eich

VS-Schwenningen - Der Brand in einem Galvanikbetrieb in Schwenningen hat am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt.

Mitarbeiter meldeten der Integrierten Leitstelle gegen 17.30 Uhr, dass es in dem Unternehmen in der Lichtensteinstraße brennen würde. Aufgrund der Gefährlichkeit eines Brandes in einem Galvanikbetrieb wurde Großalarm ausgelöst: Sowohl für die Feuerwehr Schwenningen als auch für die Kameraden in Villingen wurde Gesamtalarm ausgelöst. 13 Fahrzeuge mit insgesamt 80 Feuerwehrkräften und zusätzlich Rettungskräfte des DRK und der Johanniter sowie ein Feuerwehrarzt der Malteser, einem Fachberater des THW und die Polizei - insgesamt mehr als 100 Personen - eilten daraufhin zur Einsatzstelle.

Explosionsgefahr am Brandort

Dort hatten alle Mitarbeiter bereits den Gefahrenbereich verlassen, sodass die Feuerwehr direkt zur Brandbekämpfung übergehen konnte. Laut Feuerwehrkommandant Markus Megerle war der Brand des Galvanikbeckens in der Firma schnell unter Kontrolle. Aufgrund der gefährlichen Stoffe musste jedoch mit höchster Vorsicht vorgegangen werden. "In solchen Fällen besteht auch Explosionsgefahr", machte Megerle deutlich. In Bereitstellung hatte man deshalb auch Sonderlöschmittel. Ein besonderes Augenmerk sei auch auf der Holzbalkenkonstruktion gelegen, die bei einer raschen Brandausbreitung für Probleme hätte Sorgen können.

Feuerwehr überprüft mögliche Kontamination über den Rauch

Während die Feuerwehr im Inneren des Gebäudes noch mögliche weitere Brandherde kontrollierte, lag der Fokus des Fachberaters Gefahrgut auf einer möglichen Kontamination über die Rauchgase. Hier hätten Messungen jedoch für Entwarnung gesorgt, sodass keine Evakuierungen umliegender Betriebe oder Wohnungen notwendig wurden. Der Schaden konnte vor Ort noch nicht beziffert werden – verletzt wurde glücklicherweise aber niemand.

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