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Villingen-Schwenningen Blick hinter die Kulissen der Bahn

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Severin Senn (von links) interessiert sich für die Aufgaben des Lokführers Alexander Jäkle in seiner 146er. Anna-Lucia Boni ist ­Ausbildungsleiterin bei der DB-Netz. Fotos: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Dass die Deutsche Bahn (DB) auch Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb ist, haben viele Bürger nicht auf dem Schirm. Das zu ändern trat am Donnerstag der DB-Standort Villingen mit einem Tag der offenen Tür an.

VS-Villingen. Schon vor dem offiziellen Beginn standen die ersten Besucher vor der Tür. Vom großen Interesse an dem erstmaligen Angebot überwältigt war Anna-Lucia Boni, Ausbildungsleiterin bei der DB-Netz.

Das Geschäftsfeld, das sich um die Infrastruktur der Bahn im Allgemeinen und dem Schienennetz im Speziellen beschäftigt, hatte den Tag der offenen Tür gemeinsam mit der DB-Regio – zuständig für die Züge – und der DB Station und Service, die sich um die Bahnhöfe kümmert, veranstaltet, um einerseits einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, aber auch um Mitarbeiter und Auszubildende zu gewinnen. Viel auf Berufsmessen unterwegs, erfahre sie immer wieder die Verwunderung der Menschen, dass die DB auch ausbilde, berichtet Anna-Lucia Boni. Dabei gelte sogar eine Übernahmegarantie für die fertigen Elektroniker und Tiefbaufacharbeiter, für Fahrdienstleiter, Lokführer, Kundenbetreuer und Kaufleute für Verkehrsservice.

Für das Stellwerk vor Ort werden insbesondere Fahrdienstleiter gebraucht, für den Regionalverkehr der Schwarzwaldbahn Lokführer. "Dafür suchen wir lokal verwurzelte Menschen für den Einsatz vor Ort", sagt Thilo Bürkle, Leiter des Fahrpersonals. Als Voraussetzung für die Ausbildung gelte ein Schulabschluss, außerdem müssen sich die Bewerber einem körperlichen und geistigen Test unterziehen, denn schließlich handle es sich hier um einen sicherheitsrelevanten Bereich, sagt Bürkle. Eine Berufsausbildung ist Voraussetzung für geeignete Quereinsteiger, die sich in 100 Tagen zum Lokführer weiterbilden können. Nicht nur beruflich war das Interesse der Besucher bedingt – auch Familien kamen, um zu erleben, wie die Deutsche Bahn funktioniert. Habe man einmal die Komplexität des Unternehmens erfahren, "drückt man bei der nächsten Verspätung vielleicht ein Auge zu", hofft Anna-Lucia Boni.

Zu erleben waren auch Gleisbauer beim Schienentrennschnitt oder – Schwindelfreiheit ist Voraussetzung – bei der Arbeit hoch oben am Signalmasten.

Auch die Elektronik in der Schiene interessierte, und es schauten ehemalige Eisen­bahner vorbei, die sich mit den aktuellen Mitarbeitern austauschten. Bei besten Wetter wurde die erste Veranstaltung dieser Art zu einem rundum gelungenen Ereignis, das, so Anna-Lucia Boni, ­"sicherlich im nächsten Jahr wiederholt wird".

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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