Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen Blaulichttag geht in die dritte Runde

Von
Die Organisatoren und Beteiligten des Blaulichttages freuen sich auf eine gemeinsame Präsentation der Hilfs- und Rettungsorganisationen im Landkreis. Foto: Eich Foto: Schwarzwälder Bote

Schwarzwald-Baar-Kreis - Der Landkreis wird am 7. Juli seine Hilfs- und Rettungsorganisationen präsentieren. Spannende und zugleich spektakuläre Einblicke in die Arbeit der Blaulichthelfer sind garantiert.

Die "wertvolle Arbeit der Blaulichtorganisationen" und die "gute Zusammenarbeit untereinander" soll laut Landrat Sven Hinterseh der dritte Blaulichttag des Landkreises am 7. Juli von 10 bis 17 Uhr rund um das Landratsamt in Villingen-Schwenningen zum Ausdruck bringen. Als zweiter Schirmherr ist die Bergwacht Schwarzwald mit an Bord – deren Landesvorsitzender Adrian Probst sieht die Gemeinschaft der Einsatzkräfte im Landkreis ebenfalls als außerordentlich gut an, "egal ob zu Wasser, an Land oder in der Luft". Der Blaulichttag, der von Innenminister Thomas Strobl eröffnet wird, steht unter dem Motto: "Trau Dich... Helfen! Mach einfach mit!"

Die Organisationen

Insgesamt neun Organisationen und weitere Institutionen werden sich im Rahmen des Blaulichttages auf dem Landratsamt-Gelände präsentieren. Beim THW werden laut Andreas Stehle die Ortsverbände Villingen und Donaueschingen ihre Technik zur Schau stellen – unter anderem auch mit einer Hochleistungspumpe und im Rahmen einer Übung. Die Feuerwehr bietet laut Kreisbandmeister Florian Vetter einer Feuerlöschübung für die Bürger an, außerdem wird die neueste Drehleiter des Landkreises vor Ort sein. Bei der DLRG soll laut Alexander Laufer dargestellt werden, wie sich ein Taucher unter Wasser fühlt. Fabian Riegger vom Malteser Hilfsdienst berichtet, dass der Notfall-Krankenwagen unter die Lupe genommen werden kann, zudem wird die Erste Hilfe thematisiert. Beim Deutschen Roten Kreuz ist nach Aussage von Michael Müller unter anderem die Rettungshundestaffel vor Ort. Die Polizei wird laut Bettina Rommelfanger über die Rettungsgasse aufklären, zudem haben die Beamten einen Streifenwagen sowie voraussichtlich ein Motorrad der Verkehrspolizei mit dabei. Bei der Bundeswehr wird laut Hans-Joachim Hall die Arbeit und Funktion des Kreisverbindungskommando für die zivil-militärische Zusammenarbeit vorgestellt. Birgit Lutz gibt als Kriseninterventionshelferin gemeinsam mit ihren Kollegen von der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) Einblick in die Nachsorgedienste nach traumatischen Einsätzen sowohl für Hilfskräfte als auch für Angehörige. Die Bergwacht wird laut Yasmin Koch das Thema "Mit dem Smartphone ins Gelände" und damit die Ortungsmöglichkeit für verunglückte Wanderer oder Mountainbiker präsentieren. Darüber hinaus wird laut Arnold Schuhmacher, dem Leiter des Ordnungsamtes des Landkreises, die Integrierte Leitstelle Tipps zum Absetzen eines Notrufs geben, während die Kreisverkehrswacht einen Überschlagssimulator und eine Gaffer-Box mit dabei hat. Dank der Feldküche ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Das Programm

Nach einem ökumenischen Gottesdienst (10 Uhr), der offiziellen Eröffnung sowie der Verleihung von Landesehrennadeln (11 Uhr) gibt es gegen 11.30 Uhr die erste spektakuläre Übung zu sehen. Hierbei vollziehen die Helfer mit dem Hubschrauber der Polizei, der neben dem Rettungsheli Christoph 11 vor Ort sein wird, eine Übung der besonderen Art. So präsentiert die Polizeihubschrauberstaffel gemeinsam mit der Bergwacht eine Windenrettung. Diese Rettungswinde, die seit Dezember 2018 zur Verfügung steht, soll dabei eine Rettung von Patienten in unwegsamen Gelände ermöglichen. Um 13.30 Uhr üben Feuerwehr, Rettungsdienst inklusive PSNV und das THW gemeinsam das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall – angenommen wird dabei eine Kollision zwischen einem Pkw und einem Lkw. Um 14 Uhr präsentiert die Bundeswehr ihren monströsen und über 50 Tonnen schweren Bergungspanzer Büffel. Die dritte und letzte Übung (15.30 Uhr) des ereignisreichen Tages besteht aus einer Personensuche inklusive Patiententransport mit dem Allrad-Quad, bei denen die Bergwacht, Rettungshundestaffeln und Mantrailer beteiligt sind.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.