Am 5. Oktober kommt sie wieder ins Theater am Ring – die Big Band der Bundeswehr. Nicht nur Oliver Bidlingmaier (links) und ­Robert Göhring (rechts) vom Lions-Club Villingen sowie Kulturamtsleiter Andreas Dobmeier freuen sind darauf. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder-Bote

Konzert: Bundeswehrorchester tritt auf Einladung des Lions-Clubs und des Kulturamts im Theater am Ring auf

Am Mittwoch, 5. Oktober, kommt sie wieder nach VS: Die Big Band der Bundeswehr wird dann zum dritten Mal als Gast des Lions-Clubs Villingen und des Kulturamtes im Theater am Ring für den guten Zweck aufspielen.

VS-Villingen. Wer 2009 und 2014 auch schon dabei war, weiß, dass die 26 Musiker der Big Band – inzwischen unter der Leitung von Timor Oliver Chadik – es verstehen, einen Abend zu einem besonderem Musikerlebnis zu machen. "Dabei spielen sie ausschließlich kostenfrei, aber immer für einen guten Zweck", sagt Lions-Pressesprecher Robert Göhring.

Nach dem Jugendzeltplatz der Pfadfinder (2009) und dem Palliativzentrum (2014) soll der Erlös des Abends diesmal der Freizeitwerkstatt zu Gute kommen. Über die von den beiden Lions-Club Villingen und Schwenningen vor fünf Jahren gegründeten Fördereinrichtung sind in dieser Zeit 34 Projekte für Kinder und Jugendliche mit 120 000 Euro unterstützt worden.

Dieser wohltätige Zweck hat das Bundeswehrorchester ebenso überzeugt wie die beiden davor, und so reiste der aktuelle Lions-Präsident Oliver Bidlingmaier im vergangenen Herbst an den Orchesterstandort Euskirchen. Dabei erfuhr er, dass Villingen-Schwenningen im "grünen Ordner" der Big Band vermerkt ist. Das bedeute, dass man an diesen Ort immer wieder gerne komme, weiß Bidlingmaier inzwischen.

Die Musiker haben sich aus professioneller Sicht beim Gastspieltheaterbetrieb des Kulturamtes sehr gut aufgehoben gefühlt und von den Lions als Gastgeber perfekt umhegt und versorgt.

Das von Günter Noris 1971 als "musikalische Geheimwaffe" gegründete Bundeswehrorchester sollte mit neuem Sound eine Bereicherung der Militärmusik werden, wünschte sich damals Bundeskanzler Helmut Schmidt, der von den mit Instrumenten bewaffneten Soldaten nicht länger nur Marschmusik hören wollte.

Für Kulturamtsleiter ­Andreas Dobmeier besteht kein Zweifel, dass das Theater am Ring am 5. Oktober einmal restlos besetzt sein wird. Rund 80 Karten (24,-/20,-16,-/ermäßigt 50 Prozent) gibt es bei den Verkaufsstellen der Touristinfo- und Ticketservices noch.