Das Logo der Bürgerinitiative Bürgerbegehren Bauvorhaben zentrales Rathaus. Foto: BI

Zentrales Rathaus: Zahl der Plakate auf 300 in der Stadt begrenzt. Kein Buttonverkauf.

Villingen-Schwenningen - Beim Bürgerentscheid um ein zentrales Rathaus sollen Befürworter und Gegner im Wahlkampf gleichen Regeln folgen, wies Oberbürgermeister Rupert Kubon in der gestrigen Sitzung des Technischen Ausschusses auf Zahl und Größe von Plakaten hin, mit denen beide Seiten ihre Standpunkte bewerben können. Die Vorgaben: 300 Plakate bis zu einer Größe von DIN A 1 dürfen laut Kubon beide Seiten jeweils in der Stadt aufhängen, außerdem noch vier großflächige Werbetafeln.

Kubon wollte diese Zahlen "transparent" halten, um ein Eingreifen der Stadt bei Zuwiderhandlungen nachvollziehbar zu machen. Von Seiten der Bürgerinitiative "Bürgerbegehren Bauvorhaben zentrales Rathaus" habe es Wünsche zur Plakatierung gegeben, über die anhand der städtischen Satzung entschieden werde. Die Regelung lasse auch einen Button-Verkauf am Herbst- und Jahrmarkt am 13. Oktober in Villingen nicht zu.

Wie ernst, aber auch wie launig die Fasnet sein kann, wurde bei einem weiteren Tagesordnungspunkt deutlich, der Brunnengestaltung auf Höhe der Niederen Straße 43 in Villingen. Die Katzenmusik Miau, laut Ernst Reiser der zweitgrößte Fastnachtsverein in Villingen, hat Gestaltungsvarianten entwickelt, die vom Ausschuss diskutiert wurden. Eingangs warnte Wendelin Renn, Leiter der Städtischen Galerie, vor einem "Präzedenzfall", der einen negativen Einfluss auf das historische Stadtbild haben könnte. Renn empfahl ein einheitliches Erscheinungsbild, das sich an anderen Narrenbrunnen orientiere, bei denen die Figur auf einer Brunnensäule stehe.

Diesem Vorschlag, einem Kater auf der Brunnesäule, entsprach der Ausschuss mehrheitlich, wobei von Sitzungsteilnehmern humorig hingewiesen wurde, bei der Größe der bronzenen Katzenfigur die Größe der Narrenvereine zu berücksichtigen. Die zuvor von Katzenmitglied Dominik Schaaf präsentierte Variante eines Katers mit den Füßen im Brunnen, wurde verworfen. Edgar Schurr begründete augenzwinkernd, nachher heiße es noch, die Stadt ersäufe ihre Katzen.

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