Mundart: Bärbel Brüderle erklärt den Villinger Dialekt

VS-Villingen. "Dialekt macht nicht nur Spaß, er ist auch für was gut." Bärbel Brüderle, Vorsitzende der Muettersproch-G’sellschaft Villingen, bricht eine Lanze für die Mundart und der Schwarz­wälder Bote hilft ihr dabei. Wir erklären in unregelmäßigen Abständen Villinger Ausdrücke.

In der 26. Folge dieser Serie geht es um Batsch, Bätschele, bätsche und bätschle.

Mit Batsch ist ein Händedruck gemeint, von einer ­Kinderhand ist es ein Bätschele. Bätsche bedeutete Hauen und Schlagen, im Gegensatz dazu ist bätschle ein sanftes Tätscheln.

Ein alter Schülerspruch dazu: "Oes, zwoe, drei, vier, fimpf, sex, siebe, i de Schuele, do wurd gschriebe, i de Schuel wurd Blödsinn gmacht, bis de Lehrer Bitsch-Batsch macht." Der Batsch traf dann aber ein anderes Körperteil.