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Villingen-Schwenningen Bands sorgen für Überraschungen

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Die Formation Grumpy erhält für ihren Auftritt beim ersten VS-Folk-Festival viel Applaus.Foto: Schjimkat Foto: Schwarzwälder Bote

Mit dem ersten VS-Folk-Festival im Klosterhof beendete das Kulturzentrum am Sonntag sein Sommerferien-Programm.

VS-Villingen. Das Festival war eigentlich als Open-Air-Fest gedacht, doch die Veranstalter trauten dem Wetter nicht so richtig und verlegten die Konzerte in die Halle. Dort hatten sie dann gut zu tun, denn die Stühle mussten im geforderten Abstand aufgestellt und nummeriert werden. 63 Karten waren verkauft worden und 63 Stühle standen bereit.

Gunnar Frey vom Jugendförderungswerk begrüßte die Besucher, die alle vorbildlich mit Mundschutz ausgestattet waren, dann eröffnete der Songschreiber Marius aus Schwenningen den Abend. Alleine mit seiner Gitarre und eigenen Songs konnte er das Publikum schnell für sich gewinnen.

Mit Frid, Frieder Preis aus Spaichingen, betrat ein Sänger und Gitarrist die Bühne, der mit seiner avantgardistischen Musik Songs zum Teil aus den 60er-Jahren spielte. Sein ungewöhnlicher Gesangsstil und sein genauso ungewöhnliches Gitarrenspiel spiegelten doch eine leicht depressive Stimmung wieder.

Mit Songs von Bob Dylan und Texten wie "When the sun refuses to shine" erreichte er die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer. Mit Songs wie "The Boxer" von Simon & Garfunkel oder "I wish you were here" von Pink Floyd in seiner eigenen Interpretation brachte er eine ganz neue ­Note in die Stücke, sodass die Zuhörer im Klosterhof nicht sofort erkannten, von wem die Songs ursprünglich stammten.

Zwei Gitarren und eine Geige hatten die Musiker aus Tuttlingen im Gepäck. "Grumpy" nennen sie sich und haben mit der berühmten Grumpy-Katze eigentlich nichts zu tun. Mit Songs wie "I’m going down to the river to wash my soul" sowie Songs von J. J. Cale oder Santana mit "Black magic woman" wussten sie zu begeistern und ernteten viel Applaus.

Handpan mit dabei

"Remain a Mystery" war eine außergewöhnliche Band, die mit ihrem außergewöhnlich und abwechslungsreichen Songrepertoire eine mysteriöse Welt der Klänge schuf. Dafür sorgte die ­Handpan, die es erst seit 2000 gibt und die Akustik-Gitarre.

Wundervolle Melodien im Einklang mit unter­schiedlichsten Rhythmen erzeugten eine Klangvielfalt, mal ruhig und entspannt, dann wieder überraschend schnell, die die Zuhörer in ihren Bann zog.

"4 Ever young" und Kalamika & Fennel vom Flying Folk Circus komplettierten einen gelungenen Abschluss eines Sommerferienprogramm, in dem traditionelle und moderne Folk-Musik aufeinander trafen und in dem die Macher vom Jugend- und Kulturzentrum Klosterhof sich sagen konnten: "Und das alles trotz Corona."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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