Der Bahnübergang in Marbach ist derzeit von Sicherungsposten besetzt.Foto: Eich Foto: Schwarzwälder Bote

Verkehr: Anlage soll bald repariert werden

Villingen-Schwenningen - Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Kleinwagen werden am betroffenen Bahnübergang in Marbach derzeit Sicherungsposten eingesetzt. Wann die Anlage wieder voll funktionsfähig ist, steht noch nicht fest.

Wie eine Sprecherin der Bahn auf Anfrage des Schwarzwälder Boten erklärt, habe man den Schaden an der beschädigten Anlage bereits begutachtet. "Das Material ist bestellt", erklärt die Pressesprecherin. Wann die Ersatzteile eintreffen, um das Signal- und Schrankensystem herzurichten, steht bislang aber nicht fest. "Wir können deshalb noch keinen konkreten Zeitpunkt nennen, wann der Bahnübergang wieder repariert ist", heißt es von Seiten der Bahn.

Trotz des Defekts ist eine Sperrung des Übergangs nicht mehr notwendig. Denn wie von der Bahn erklärt wird, sind dort mittlerweile Sicherungsposten vor Ort. Diese sperren den Übergang, sobald sich auf dem Streckenabschnitt ein Zug ankündigt. Statt mit heruntergelassener Schranke wird die Durchfahrt mithilfe eines Absperrbandes verhindert – und zwar ohne, dass sie vom üblichen Leucht- und Tonsignal angekündigt wird. "Die Bahnübergangsposten sind so lange vor Ort, wie der Zugverkehr läuft", erklärt die Sprecherin.

Derweil sind die Ermittlungen zum Unfallhergang seitens der Polizei größtenteils abgeschlossen, wie Polizeisprecher Jörg Kluge auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt. Die 69-jährige Fahrerin, deren Renault am Samstag von einem Zug erfasst wurde, bemerkte während der Fahrt das Aufleuchten einer Kontrollleuchte im Auto.

Ausgerechnet auf dem Bahnübergang war das Fahrzeug dann liegen geblieben. Die Fahrerin hatte zunächst noch versucht, ihren Wagen von den Gleisen zu schieben, musste dann aber von Passanten vor dem herannahenden Zug in Sicherheit gebracht werden. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von rund 100 000 Euro. Ein Zuginsasse wurde hierbei leicht verletzt.

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