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Villingen-Schwenningen Baby bei Kellerbrand verletzt

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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort. Foto: Marc Eich

Villingen-Schwenningen - In Tannheim hat es am Dienstagmorgen im Keller eines Hofes gebrannt. Ein Ehepaar sowie sein zwei Monate altes Baby wurde verletzt. 

Die Leitstelle erhielt gegen 6.30 Uhr den dramatischen Notruf, dass es in einem Gebäude in der Wolterdinger Straße brennen würde und mehrere Personen als vermisst gelten. Daraufhin alarmierte man zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei. Vor Ort konnte der Brand bestätigt werden, so drang dichter Rauch aus den Kellerräumen des Wohngebäudes auf einem landwirtschaftlichen Anwesen.

Gleichzeitig gaben die Bewohner hinsichtlich der vermissten Personen Entwarnung. "Als wir vor Ort ankamen, waren bereits alle Personen aus dem Gebäude", berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter David Lienhard. Ein Ehepaar sowie ihr zwei Monate altes Baby mussten jedoch vom Rettungsdienst betreut werden, da sie Rauchgase eingeatmet hatten. Denn: Der giftige Qualm konnte sich aufgrund eines offenen Treppenhauses und einer ebenfalls offenstehenden Wohnungstüre fast ungehindert im gesamten Gebäude ausbreiten.

Heizung wohl schuld an Brand

Als die Feuerwehr unter Atemschutz den Keller betrat, war dieser weiterhin stark verraucht - der Brand war jedoch wohl von selbst erloschen, sodass nur noch Nachlöscharbeiten notwendig waren. In den Kellerräumen wurde gleichzeitig deutlich, mit welcher Intensität die Flammen gewütet hatten. Neben der rußgeschwärzten Decke fand die Feuerwehr dort auch durch die Hitze verformte Lampen an der Decke vor. Auch die Ursache war schnell gefunden: Ersten Angaben zufolge hatte sich das Feuer von der dortigen Heizschnitzelheizung aus ausgebreitet. Schuld war nach ersten Ermittlungen der Polizei wohl ein technischer Defekt. Die Höhe des  Sachschadens wird von den Beamten auf 70.000 Euro geschätzt. Das Haus ist weiterhin bewohnbar.

Vor Ort waren an die 100 Einsatzkräfte aus den Feuerwehrabteilungen Tannheim, Villingen, Pfaffenweiler und Herzogenweiler, des Rettungsdienstes mit mehreren Rettungswagen, Notärzten sowie dem Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes, der DRK-Ortsverein Tannheim, ein Feuerwehrsanitäter sowie drei Streifen der Polizei.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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