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Villingen-Schwenningen Baar wird durch Projekt geadelt

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Schwarzwald-Baar-Kreis (fsk), "Wenn der Antrag Erfolg hat, wird die Baar damit ein Stück weit geadelt", so kommentierte der stellvertretende Landrat Joachim Gwinner das Naturschutzgroßprojekt Baar. Der Schwarzwald-Baar-Kreis stellt nun beim Bundesamt für Naturschutz und dem Land Baden-Württemberg einen Antrag zu diesem Projekt.

"Es entsteht eine hochwertige Fauna und Flora", so Landrat Karl Heim in der Kreistagssitzung, in der die Weichen gestellt wurden 4,7 Prozent der Projektsumme von 5,7 Millionen Euro soll der Kreis laut Plan übernehmen. Markus Röhl vom Institut für angewandte Forschung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen stellte das Projekt vor. Die Baar habe hohe Bedeutung für den Biotopverbund.

Viele Tiere ziehen entlang der Wasserscheide bedeutender Flüsse über die Baar, entlang der Wasserscheide hat sich eine Vielzahl von Mooren gebildet. Der Experte sprach von einer "mittleren Größe" für ein Naturschutzgroßprojekt. 82 Prozent der betroffenen Fläche liegen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Mit den am Projekt beteiligten Gemeinden sowie dem Landkreis Tuttlingen und weiteren Projektbeteiligten soll laut Kreistagsbeschluss eine öffentlichrechtliche Vereinbarung abgeschlossen werden. Vorgesehen sind zwei Phasen des Projektes. Zum einen ein Pflege- und Entwicklungsplan von 2012 bis 2014 und schließlich ein formeller Neuantrag 2014.

Nach zwei Jahren Vorbereitung sei man an der entscheidenden Phase angekommen, meinte Umweltdezernent Gwinner: "Ich sehe keine Risiken, sondern eher eine Fülle von Chancen." "Das ist ein guter und richtiger Ansatz", erklärte Thorsten Frei (CDU) in der Kreistagssitzung: "Wir stehen am Ende eine langen Vorbereitungsphase." Auch die Freien Wähler, so Michael Rieger, "halten das Projekt für gut und richtig". Als stellvertretender Sprecher des Interessenverbandes B 523 fragte er jedoch besorgt nach, ob das Projekt Auswirkungen auf die Nordumfahrung B 523 haben werde. "Das hat es nicht, das habe ich bereits überprüft", erklärte Rupert Kubon, Sprecher der Interessengemeinschaft. Anton Knapp (SPD) sprach von einem Projekt mit "riesigen Chancen" für Kreis und Kommunen. Michael Walter (FDP) sprach sich zwar ebenfalls für das Projekt aus, fragte aber nach, ob der weitere Ausbau der B 27 tangiert sein könnte. Christian Kaiser (Grüne) erklärte, seine Fraktion sei ein großer Befürworter des Projektes.

Die Bewilligung des Antrages wird voraussichtlich im zweiten Quartal diesen Jahres erfolgen.

 
 

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