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Villingen-Schwenningen Aus gewohntem Denken aussteigen

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Leander Govinda Greitemann springt als Gastredner schon mal auf den Tisch. Fotos: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Rund 400 Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und Politik nahmen am Donnerstag am fünften Wirtschaftsempfang der Stadt teil. Per Handschlag begrüßt von Oberbürgermeister Jürgen Roth, Bürgermeister Detlev Bührer und Wirtschaftsförderin Beate Behrens.

Villingen-Schwenningen. Auf der Bühne der neuen Neckarhalle, "dem Schmuckstück auf württembergischem Boden", warf der OB einen Rundblick auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten und schickte voraus, dass man stolz sei auf die Erfolge der mittelständischen Unternehmen des Oberzentrums, die nicht selten als Weltmarktführer von sich reden machen. Dabei sei die Konjunktur im "Ländle" gerade nicht einfach, auch nicht in VS. 1,7 Millionen Euro habe man 2019 bisher für die schnelle Reparatur von Straßen ausgegeben – keine einfache Aufgabe bei 417 Kilometern Straßennetz und weiteren 60 Kilometern an sanierungsbedürftigen Kanälen.

Insgesamt bestehe ein Sanierungsrückstau im Tiefbau, bei Gebäuden und Plätzen von 1,2 Milliarden Euro, sagte Roth. Erschwerend hinzu komme die Vakanz von derzeit 14 städtischen Stellen im Baubereich, und auch die Planungsbüros sitzen vor übervollen Auftragsbüchern. Um die Stadt zukunftsfest zu machen gelte, es jetzt, gemeinsam Chancen zu ergreifen. "Der bereits eingeschlagene Weg ist der richtige", fand Roth. "Wir müssen wir uns wieder besinnen auf das, was wir können", sieht er die Innovationsfähigkeit der Region sonst in Gefahr und den Schritt hin zur digitalen Erschließung als richtig.

Neue Gebiete und Straßen ("damit Sie sich dort ansiedeln können, wo kluge Köpfe Sie suchen"), eine optimierte Gleisanbindung ("da wünschen wir uns mehr als Lippenbekenntnisse"), mehr sozialer Wohnungsbau ("die Partner haben wir schon") und reanimierte Innenstädte mit Unterstützung des stationären Handels stehen für Roth dafür auf der To-do-Liste. Es gelte, die Stadt zu einer Marke zu machen, "sie leuchten zu lassen, wie es einem Oberzentrum gebührt".

Dazu gehöre "der beste ÖPNV" und ein Tourismus-Marketing, das einen Besuch zu einem Erlebnis macht – "warum nicht idyllisch direkt am Neckarufer übernachten?" Das war genau nach dem Geschmack des Gastredners Leander Govinda Greitemann, der dafür plädierte, aus gewohnten Denkmustern auszusteigen, gedanklich abzubiegen und das tägliche Handeln neu auszurichten.

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